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Handball

Die HG-Teams sind gefordert

Während die Herren aus Amberg zum Spitzenspiel antreten, müssen die Damen punkten, wenn sie die Klasse halten wollen.
von Robert Torunsky

Die Herren der HG Amberg (in orange) treten zum Spitzenspiel der Bezirksoberliga in Eckental an. Foto: Brückmann
Die Herren der HG Amberg (in orange) treten zum Spitzenspiel der Bezirksoberliga in Eckental an. Foto: Brückmann

Amberg.Nach zwei Spielabsagen in Serie gastieren die Bezirksliga-Handballer der HG Amberg am Samstag um 14.45 Uhr bei der HG Eckental. Das Kräftemessen ist das absolute Topspiel, der Spitzenreiter aus Mittelfranken (13:3 Punkte) trifft auf das Team mit den wenigsten Minuspunkten (10:2). Dementsprechend viel steht für beide Mannschaften auf dem Spiel.

Der letzte Auftritt der Vilsstädter, der überzeugende 35:21-Erfolg gegen die TS Herzogenaurach II, liegt bereits vier Wochen zurück – völlig untypisch für die traditionell eigentlich sehr intensive Handballzeit vor Weihnachten. HG-Coach Roman Will hofft, dass die unfreiwillig lange Wettkampfpause – das Auswärtsspiel in Röthenbach fiel einem undichten Hallendach zum Opfer, das Heimspiel gegen Winkelhaid wurde vom Gegner aus Spielermangel abgesagt – seinem Team nicht geschadet hat.

Für die Vilsstädter gilt es, etwaigen „Ringrost“ schnell abzuschütteln und alles in die Waagschale zu werfen. Vor allem die Defensive muss im Spiel gegen den Spitzenreiter aus Mittelfranken stehen, denn Eckental hat seine Stärken im Angriff.

Anfällig in der Defensive

Mit Markus Heubeck (57 Tore) und Markus Oehme (50 Tore) sind gleich zwei Spieler der Hausherren in den Top fünf der Torschützenliste platziert, denen das besondere Augenmerk der Amberger Abwehr gelten muss.

Defensiv sind die Eckentaler mit 25 Gegentoren im Durchschnitt allerdings durchaus anfällig und die Amberger, die bislang für etwas über 30 Tore pro Begegnung gut waren, werden versuchen, dies ausnutzen. In der vergangenen Saison lieferte die Will-Truppe in Eckental eine glänzende Leistung ab. Am Ende entschied man die Begegnung sicher für sich. Sollte auch diesmal ein Zweier aus Mittelfranken nach Hause gebracht werden können, wäre das Weihnachtsfest der HG Amberg aus sportlicher Sicht schon einmal gerettet.

Auch die Damenmannschaft der HG Amberg reist nach einem spielfreien Wochenende zur HG Eckental. Vor der langen Weihnachts- und Weltmeisterschaftspause wäre eine gute Leistung der jungen Mannschaft sehr wichtig, damit die Chance auf ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse Ostbayerns erhalten bleibt.

Der Abstand auf die Nichtabstiegsplätze der Bezirksoberliga und damit auch auf den Gegner aus Eckental beträgt vor dem Anpfiff nur vier Punkte. Die Hoffnung auf den ersehnten Klassenerhalt würde durch einen Auswärtssieg der Ambergerinnen demnach um einiges steigen.

Dazu muss sich die Damenmannschaft der HG aber vor allem in der Deckung deutlich besser präsentieren, als bei der empfindlichen 23:32-Niederlage im Kellerduell der Bezirksoberliga bei den Handball-Frauen des HV Oberviechtach.

Die Fehlwürfe reduzieren

Das neue Trainergespann Nadine Pohl/Christof Heiduk hatte nun etwas mehr Zeit, seine Vorstellungen einzubringen und hofft, dass das Team eine Reaktion zeigt. Neben einer kompakteren Abwehr müssen auch die Fehlwürfe und Ballverluste in der Offensive deutlich der Ambergerinnen reduziert werden, damit dem Gegner nicht zu viele einfache Treffer aus erster und zweiter Welle gestattet werden. Die Mannschaft ist nun gefordert, zu beweisen, dass sie es besser kann als zuletzt. Wenn alle Rädchen ineinander greifen, ist für die HG-Damen beim Aufsteiger durchaus etwas Zählbares etwas zu holen. Anwurf der Begegnung ist um 16.45 Uhr.

Nach der Pause steht den Ambergerinnen das nächste Auswärtsspiel bevor. Am 27. Januar gastiert die HG bei der SG Rohr/Pavelsbach, die aktuell in der Bezirksoberliga-Tabelle nur einen Platz vor der HG liegt.

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