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Fußball

DJK besteht Abwehrschlacht

Ammerthaler holen in Karlburg mit Glück drei Punkte. Ferdinand Buchner erzielt beim 1:0-Erfolg das Tor des Tages.

Ferdinand Buchner (links) und Co. entführten mit etwas Glück die drei Punkte aus Unterfranken. Foto: Andreas Brückmann
Ferdinand Buchner (links) und Co. entführten mit etwas Glück die drei Punkte aus Unterfranken. Foto: Andreas Brückmann

Ammerthal.Einen hart erkämpften 1:0-Sieg feierte die DJK Ammerthal beim Tabellenvorletzten der Fußball-Bayernliga Nord, TSV Karlburg. Unterm Strich ein durchaus glücklicher Sieg, denn die DJK erwischte nicht unbedingt ihren besten Tag und musste sich gegen eine aufopferungsvoll kämpfende Heimmannschaft gewaltig in kämpferischer Hinsicht ins Zeug legen, um die drei Punkte einzusacken.

Der Einsatz und die kämpferischen Tugenden passen zwar, aber die zuletzt gezeigte spielerische Klasse fehlte doch etwas. Vor allem im zweiten Durchgang stand die Haußner-Truppe gewaltig unter Druck gegen einen Gegner, der spielerisch zwar auch nicht zu überzeugen wusste, und es überwiegend mit Brechstangenfußball probierte, damit hatte die DJK allerdings schon ihre Probleme.

Unzählige lange und hohe Bälle segelten in den DJK-Strafraum. Der TSV wollte so zum Erfolg kommen, hatte die Rechnung aber ohne den „Herren der Lüfte“, DJK-Schlussmann Christopher Sommerer, gemacht, der ein ums andere Mal die zahlreichen Flanken runter pflückte.

DJK ist zu Beginn klar überlegen

Zu Beginn hatte es definitiv nicht den Anschein, dass die DJK mit diesem Gegner Probleme bekommen könnte, denn die ersten 20. Minuten gingen klar an die Oberpfälzer. Der TSV musste in der Defensive Schwerstarbeit verrichten und hatte dabei großes Glück, dass der Unparteiische in der 3. Minute nach einem klaren Foul an Daniel Gömmel im Strafraum, warum auch immer, nicht auf den Punkt zeigte.

Ammerthal ließ sich davon nicht beirren und gab weiter mächtig Gas, mit Erfolg. Ein strammer Schuss von Jannik Kiebler, der für den grippekranken Patrick Pfahler in die Anfangsformation gerutscht war, konnte noch abgewehrt werden, doch Ferdinand Buchner war zur Stelle und hämmerte den Nachschuss zum 1:0 in die Maschen (14.) der Karlburger.

Die DJK hatte weiter alles im Griff, bis sich nach gut einer halben Stunde das Spiel plötzlich drehte und die Unterfranken anfingen, ins Geschehen einzugreifen. Von diesem Zeitpunkt an war die DJK-Souveränität wie weggeblasen. Der Ausgleich lag bis zum Seitenwechsel mehrmals in der Luft, doch dem TSV fehlte vor dem Tor die Kaltschnäuzigkeit.

„Wir sind zwar gut ins Spiel reingekommen, diese Tatsache hat die Mannschaft aber dazu verleitet, etwas leichtsinnig zu werden, die Abläufe wurden nicht mehr so konsequent wie zuletzt durchgezogen“, sagte Trainer Dominik Haußner und fügte hinzu: „In der zweiten Halbzeit war es auf dem tiefen Geläuf nur noch ein reines Kampfspiel. Wir wollten da aber kompakter stehen, was uns nicht gelang. Was ich der Mannschaft zu gute halten muss, ist die hohe Einsatzbereitschaft und der läuferisch hohe Aufwand, jeder hat sich voll eingesetzt.“

Kaum Entlastungsangriffe

Es war im zweiten Durchgang eine reine Abwehrschlacht, die DJK schaffte es kaum noch, Entlastungsangriffe zu inszenieren. Zudem hatte die DJK-Elf auch einmal Glück, dass der Schiedsrichter nach einem Foul an Sebastian Fries nicht auf den ominösen Punkt zeigte. Fries hatte auch gleich nach Wiederbeginn die große Ausgleichschance, und sein Schuss strich nur haarscharf am Gehäuse vorbei.

Trotz der Überlegenheit schaffte es Karlburg bis zur 96. Minute nicht, den Ausgleich noch zu erzielen, so dass die DJK Ammerthal am Ende einen durchaus im wahrsten Sinne des Wortes „dreckigen Sieg“ mit nach Hause nehmen konnte. (abd)

DJK Ammerthall

  • Ausblick:

    Die Ammerthaler sind am ersten Spieltag der Rückrunde bei Don Bosco Bamberg zu Gast.

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