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Fußball

DJK trauert zwei Punkten nach

Während der ASV Cham mit dem Unentschieden zufrieden sein kann, ist der eine Zähler für die DJK Gebenbach zu wenig.
von Pascal Edenhart

Die DJK Gebenbach (in Grün) kam gegen den ASV Cham nicht über ein 0:0 hinaus. Foto: Andreas Brückmann
Die DJK Gebenbach (in Grün) kam gegen den ASV Cham nicht über ein 0:0 hinaus. Foto: Andreas Brückmann

Gebenbach.Es war ein Derby, das den Erwartungen der 500 Zuschauer nicht vollends gerecht werden konnte. Am Ende intensiver, aber nicht überaus spektakulärer 90 Minuten stand ein torloses Remis zu Buche, das laut DJK-Coach Faruk Maloku zwar durchaus in Ordnung ging, jedoch zu vermeiden gewesen wäre. „Es wären genug Chancen da gewesen“, so der enttäuschte Trainer. „Es fehlte aber letzen Endes die Zielstrebigkeit.“

Im ersten Durchgang waren Offensivaktionen von beiden Teams Mangelware. Es war eher ein vorsichtiges Abtasten, bei dem keiner von beiden den entscheidenden Fehler machen wollte. Zwar waren die Gäste aus Cham eher defensiv eingestellt, wodurch die DJK optisch etwas überlegen war, jedoch konnte man kaum Profit daraus schlagen.

Nach Wiederanpfiff nahm die Partie zwar etwas Tempo auf, ein hochklassiges Bayernligaspiel entwickelte sich dennoch nicht. Den Willen zum Sieg konnte man den Gastgebern jedoch auf keinen Fall absprechen. Vom Aufsteiger aus dem Bayerwald kam nach vorne insgesamt sehr wenig. „Der ASV hatte über das gesamte Spiel hinweg so gut wie keine Offensivaktionen“, sagt Maloku.

DJK vergibt Chancen

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit erspielte sich Gebenbach zumindest ein paar ordentliche Möglichkeiten, wenngleich diese auch nicht zwingend waren. Zunächst zog Nico Becker nach schöner Kombination über die rechte Seite in den Strafraum und verzog knapp, einige Minuten später war es Fabio Pirner, dessen Schuss aus dem Rückraum etwas zu unplatziert war. Auch Timo Kohlers Schuss von halblinks bereitete dem Chamer Schlussmann keine Probleme.

Weitere zaghafte Annäherungen wurden von der stabilen Defensive der Gäste entweder im Keim erstickt oder nicht konsequent genug ausgespielt. In der Schlussphase wurde die DJK Gebenbach noch einmal durch zwei Freistöße gefährlich. Den ersten von Fabio Pirner getretenen Standard konnte der Keeper gerade noch an die Latte lenken, und der zweite landete knapp über dem Kasten.

Für Trainer Maloku ist die aktuelle Lage klar: „Wir sind momentan einfach keine Spitzenmannschaft.“ Das zeigt auch der Blick auf die Tabelle. Während der ASV Cham weiterhin im oberen Tabellendrittel steht, muss die DJK Gebenbach den Blick vorerst nach hinten richten. „Der Zug nach vorne ist erst einmal abgefahren“, resümiert der Übungsleiter. „Jetzt gilt es zunächst einmal, hinten rauszukommen.“

Sorgen bereitet dem Trainer nicht nur die Tabellensituation, denn der ohnehin sehr kleine Kader schrumpft bis auf Weiteres noch mehr. „Johannes Böhm hat sich eine Gehirnerschütterung zugezogen und auch Dominik Haller hat sich verletzt“, so Maloku.

Die Vorfreude auf den Pokalkracher hält sich demnach in Grenzen. „Das ist ein Spiel, das in erster Linie den Zuschauern Spaß machen soll“, meint der 41-Jährige. „Natürlich ist es auch für die Spieler etwas Besonderes, gegen Profis anzutreten.“ Er stellt allerdings klar, dass der Fokus im Moment zu 100 Prozent auf der Liga liegen müsse.

Rotationen angekündigt

Große Hoffnungen auf eine Sensation macht sich Maloku nicht. „Realistischerweise wird Ingolstadt die Partie klar gewinnen, auch wenn wir natürlich dagegenhalten werden“, sagt der Coach. Gleichzeitig deutet er auch Rotationen an, denn das Letzte, was man momentan bräuchte, wären weitere Verletzungen. „Ich weiß zum jetzigen Zeitpunkt ehrlich gesagt noch gar nicht, welche Mannschaft ich zur Verfügung haben werde.“

Pokalkracher

  • Gegner:

    Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga ist der FCI sehr gut in die neue Saison gestartet und führt die Tabelle der 3. Liga an.

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