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Bayernliga

DJK trifft auf den Angstgegner

Ammerthal empfängt die SpVgg Ansbach. Die Bilanz aus den bisherigen Spielen spricht klar für die Mittelfranken.

  • Im Heimspiel gegen die SpVgg Ansbach wollen DJK-Kapitän Bernhard Neumayer und seine Ammerthaler Teamkollegen ihre Negativserie beenden und sich wichtige Punkte sichern, um den Abstand zum unteren Tabellendrittel zu vergrößern. Foto: Jeff Fichtner

Ammerthal.Zwölfmal standen sich die DJK Ammerthal und die Spielvereinigung Ansbach in den letzten Jahren in einem Pflichtspiel gegenüber. Die Bilanz für die DJK ist dabei erschreckend, denn nur zwei Siege und ein Unentschieden sprangen dabei heraus. Dem stehen neun Niederlagen gegenüber. Für Ammerthal wäre es also allerhöchste Zeit, den die Hebel anzusetzen und für eine Besserung zu sorgen. Gelegenheit dazu gibt es an diesem Sonntag (Anstoß: 17 Uhr) auf heimischem Terrain.

Überhaupt liegen die letzten Erfolgserlebnisse gegen Ansbach schon eine ganze Ewigkeit zurück. Noch zu Landesligazeiten konnte die DJK unter dem damaligen Trainer Robert Ziegler am 29. Juli .2011 einen 3:1-Heimerfolg (Tore: Dominik Haller, Markus Pöllinger, Michael Pfann) und im Rückspiel am 19. November 2011 einen 2:1-Auswärtssieg (Tore: Dominik Haller und Andreas Endlein) feiern. Sollte es so etwas was wie einen Angstgegner geben, dann gehört die Mannschaft aus der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt definitiv dazu, denn in den letzten acht Aufeinandertreffen blieb der DJK Ammerthal stets ein Dreier verwehrt. Man darf also gespannt sein, ob es der Elf von Trainer Dominik Haußner am Sonntag gelingt, diese ernüchternde Negativserie zu stoppen – die Hoffnung stirbt ja bekanntlich immer zuletzt.

Das DJK-Team weiterentwickeln

Fakt ist jedenfalls, dass sich die Mannschaft um Torjäger Christian Schrödl einiges vorgenommen hat und 90 Minuten eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern will. Es geht in erster Linie darum, sich in der Tabelle von hinten abzusetzen, egal gegen welchen Gegner es auch geht. Das Ziel von Haußner ist, auch die Mannschaft weiterzuentwickeln. „Nehmen wir mal die erste Halbzeit in Sand, da waren wir schon auf einem guten Weg, hatten über weite Strecken die Spielkontrolle. Man konnte da aber auch deutlich sehen, dass unsere Saison bis jetzt geprägt ist von Step by Step, mit kleinen Schritten also nach vorne arbeiten“, sagt Ammerthals Coach. „Wir verlieren noch zu oft die Spielkontrolle. In dieser Hinsicht müssen wir uns von Spiel zu Spiel noch gewaltig steigern. In Drucksituationen agieren wir da auch zu oft mit ziellosen langen und hohen Bällen. Es geht da jetzt ganz einfach um eine gewisse Konstanz, die wir in unser Spiel reinbringen müssen“ sagte der Trainer.

Starke Offensive der SpVgg

Robert Kovacic, der im Juni den bisherigen Ansbacher Trainer Duane Collins beerbte, verfügt über eine eingespielte und spielstarke Mannschaft, die gerade in der Offensive mit dem

Ex-Ammerthaler Tom Abadjiew und Patrick Kroiß exzellent besetzt ist. Haußner ist vor dem Aufeinandertreffen trotzdem zuversichtlich: „Ich glaube, es ist ein guter Gegner, gegen den wir zeigen können, inwieweit die Mannschaft gegenüber den letzten Spielen nicht zuletzt im Zweikampfverhalten dazugelernt hat. Für uns ist dies ein ganz wichtiges Spiel, wir wollen unbedingt die drei Punkte in Ammerthal behalten. Ziel ist es, den Abstand nach unter zu vergrößern, da gilt es alles rauszuholen und reinzulegen an diesem achten Spieltag.“ Seinem Team kann er bezüglich der Einstellung keinen Vorwurf machen: „Meine Mannschaft gibt immer ihr Möglichstes“. (abd)

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