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Bayernliga

DJK will die Serie ausbauen

Ammerthal trifft im Heimspiel auf den ASV Cham. Trainer Dominik Haußner warnt vor den Qualitäten des Aufsteigers.

  • Ammerthals Coach Dominik Haußner (links) fordert, taktische Fehler wie im Spiel gegen die DJK Gebenbach zu vermeiden. Foto: Andreas Brückmann/Archiv

Ammerthal.Bereits seit mehreren Jahren arbeitete der ASV Cham kontinuierlich auf den Aufstieg in die Bayernliga hin. In der vergangenen Saison verwirklichte der Verein seinen lange gehegten Traum unter Trainer Andreas Lengsfeld und rückte aus der Landesliga Mitte eine Etage nach oben. Am heutigen Freitag (17.30 Uhr) gastiert der euphorische Aufsteiger zum Oberpfalzderby bei der DJK Ammerthal. Für Friedrich Lieder, der 63 Spiele für die DJK bestritt und dabei 19 Treffer erzielte, kommt es dabei zu einem Wiedersehen mit dem alten Verein.

Chams Coach Lengsfeld veränderte seinen Kader in der Sommerpause nur sehr geringfügig. Stattdessen vertraut er weitgehend seiner eingespielten Aufstiegsmannschaft. Ergänzt wurde das Team des ASV lediglich durch Mario Kufner, der vom TB Roding nach Cham wechselte, und Stefan Meyer vom FC Tegernheim. Allerdings musste Cham auch Abgänge verkraften: Vier Akteure kehrten dem Aufsteiger zum Ende der vergangenen Saison den Rücken.

DJK-Trainer Dominik Haußner trifft mit seinem Ammerthaler Team somit auf eine gut eingespielte Mannschaft, die nach wie vor vom Erfolg des Aufstiegs zehrt. Denn: Cham sorgte im bisherigen Verlauf der neuen Saison der Bayernliga Nord bereits für Furore: Im prestigeträchtigen Derby gegen die DJK Vilzing setzte sich Lengsfelds Mannschaft am Ende mit 3:2 durch. Aktuell steht der ASV mit 14 Zählern auf dem siebten Rang der Tabelle – einen Platz vor der DJK, die aktuell 13Punkte auf ihrem Konto hat und zumindest einigermaßen im Soll liegt.

Fünf Spiele ohne Niederlage

Ammerthal baute zuletzt beim 2:2 im Derby gegen die DJK Gebenbach seine Serie weiter aus. Haußners Team ist somit seit fünf Spielen ungeschlagen (zwei Siege, drei Unentschieden) und kann somit selbstbewusst in die Partie gegen Cham gehen. Die letzte Niederlage der DJK setzte es am 26. Juli. Damals unterlag Ammerthal dem Titelaspiranten aus Vilzing mit 0:1. Seither erarbeitete sich die Elf um Kapitän Bernhard Neumayer in jeder Begegnung mindestens einen Punkt, was aufgrund der neuformierten Mannschaft durchaus einen Erfolg bedeutet. Nichtsdestotrotz liegt vor der DJK, die als Saisonziel den direkten Klassenerhalt vor Augen hat, noch ein weiter Weg. Trotz der kleinen Serie weiß der Coach, dass sich seine Mannschaft noch weiter verbessern muss: „Wir müssen als Team die taktischen Fehler, die auch beim Derby in Gebenbach nicht zu übersehen waren, jetzt zügig abstellen.“ Schließlich hätten individuelle Fehler seine Ammerthaler bereits mehrfach um den Lohn der harten Arbeit gebracht. „Wir geben eine Führung zu einfach wieder aus der Hand. Da müssen wir bei Ballbesitz cleverer werden, zudem unser Konter mit klareren Aktionen besser ausspielen“, sagt Haußner.

Das Umschaltspiel unterbinden

Für Ammerthals Coach sei der ASV Cham ein „sehr guter Aufsteiger“, der kompakt gegen den Ball agiert und in der Defensive routiniert verteidigt. „Es wird eine interessante Aufgabe für uns, wir müssen geduldig sein und dabei auch die Chancen, die sich bieten, nutzen. Ich erwarte eine kampfstarke Mannschaft. Ein wichtiger Punkt für mich wird sein, dass wir das Umschaltspiel möglichst unterbinden.“

Eine Hiobsbotschaft erreichte die DJK bereits vor dem Derby gegen Gebenbach nachdem bekannt wurde, dass Dominik Richter nach dieser Partie aus dem Spielerkader gestrichen werden muss. weil sich der 25 -jährige Kreativspieler dazu entschied aus beruflichen Gründen nach England auszuwandern. (abd/ah)

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