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Eishockey

Duell zweier Tabellennachbarn

ERSC Amberg fährt zum Sechs-Punkte-Spiel nach Dingolfing.

Die Amberger können sich in Dingolfing beweisen.  Foto: Andreas Brückmann
Die Amberger können sich in Dingolfing beweisen. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.In der Eishockey-Landesliga ist der Kampf um die Qualifikation zur Aufstiegsrunde in vollem Gange. Für die vier freien Plätze liegen aktuell sechs Teams ambitioniert im Rennen, darunter auch der EV Dingolfing und der ERSC Amberg – aber Änderungen sind nahezu jeden Spieltag möglich.

Am Sonntag treffen um 18 Uhr in der Marco-Sturm-Eishalle von Dingolfing die gastgebenden Isar Rats und die Amberger Wild Lions als direkte Tabellennachbarn in einem Sechs-Punkte-Spiel aufeinander. Der ERSC strebt danach, seinen guten dritten Rang zu festigen, Dingolfing möchte den Anschluss nicht verlieren und hatte am Freitagabend schon das schwere Auswärtsspiel in Pegnitz zu absolvieren.

Die Isar Rats sind ein positiver Aspekt im bisherigen Saisonverlauf, können mit ihren Topscorern Vladimir Detterer und Oliver Ferstl gehörigen offensiven Druck erzeugen. Dazu steht in der Abwehr mit Helmut Kößl ein DEL-erfahrener Routinier. Zuletzt brachten sie auch Tabellenführer Haßfurt in arge Schwierigkeiten, konnten aus dem 4:4 nach zwei Dritteln aber kein Kapital schlagen und brachten sich im Schlussabschnitt durch Strafen um den möglichen Lohn. Coach Bill Trew hat ein echtes Spitzenteam geformt, das sich im Hinspiel in Amberg als bislang spielstärkster Gegner für die Löwen präsentierte. Dennoch gewann der ERSC seinerzeit glücklich mit 4:3, trotz zahlreicher Verletzungsausfälle, aber dank einer überragenden Torhüterleistung von Carsten Metz.

Personell könnte die Truppe von Dan Heilman diesmal auch wieder in Not kommen, denn in der Mannschaftskabine des ERSC herrscht akute Ansteckungsgefahr: „Am Dienstag haben sich sechs Spieler krankgemeldet“, gibt Chris Spanger Alarm. Für Dominik Schopper und den verletzten Andreas Hampl sieht der sportliche Leiter wenig bis kaum Chancen auf einen Einsatz am Sonntag. Beim Rest müsse man die weitere Entwicklung abwarten, aber gegen Dingolfing mit einem dezimierten Kader, das hat ja auch im Hinspiel schon funktioniert. (apg)

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