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Eishockey

ERSC gelingen zwei Siege

Amberger setzen sich gegen Bad Kissingen mit 5:3 durch. In Schönheide gewinnen die Vilsstädter dann mit 6:5.
Von Günter Passler

Der ERSC Amberg (in Schwarz) setzte sich mit 5:3 gegen den EC Bad Kissingen durch. Foto: Andreas Brückmann
Der ERSC Amberg (in Schwarz) setzte sich mit 5:3 gegen den EC Bad Kissingen durch. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Erfolgreiches Wochenende für den ERSC Amberg: Die Löwen gewannen nach jeweils guten Vorstellungen sowohl gegen den Bayernligisten Bad Kissingen als auch beim Regionalligisten Schönheide, obwohl sie in beiden Spielen in Rückstand gerieten.

Am Freitag sahen die Zuschauer ein abwechslungsreiches Spiel, bei dem der ambitionierte Bayernligist aus Bad Kissingen den besseren Start hatte. Ihn zeichnete Scheibensicherheit und eine hohe Passgenauigkeit aus, was auch zu einem Zwei-Tore-Vorsprung durch Mikhail Nemirovsky und Anton Zimmer genutzt wurde.

Die Gastgeber, bei denen Coach Dan Heilman erneut Umstellungen vornahm, bekamen mit zunehmender Dauer mehr Zugriff und erzielten durch einen platzierten Schlagschuss von Andreas Hampl den 1:2-Anschlusstreffer, dem Verteidiger Marc Roth noch im Anfangsdrittel das 2:2 folgen ließ.

Im Mittelabschnitt hatten die Löwen spürbar mehr Spielanteile. Zunächst musste ERSC-Goalie Carsten Metz zwar noch das 2:3 durch Zimmer hinnehmen, aber die steigende Anzahl an Torchancen für die Gastgeber kündigten den Ausgleich an. Der gelang Martin Brabec, gegen dessen fulminanten Abschluss Gästetorhüter Benjamin Dirksen absolut chancenlos war. Kaum zwei Minuten später brachte Daniel Troglauer die Löwen erstmals in Führung und mit diesem 4:3 ging es auch in die letzte Pause.

Felix Söllner nutzt Überzahl

Das abschließende Drittel begann mit einer Überzahlsituation für Amberg und bereits nach 37 Sekunden nutzte dies Felix Söllner zum 5:3. Den Kissinger Wölfen waren nun offensichtlich die dezimierten Trainingsmöglichkeiten ohne heimisches Eis anzumerken, während Amberg zulegen konnte. Der ERSC verzeichnete insgesamt fünf Gestängetreffer – den letzten zwei Sekunden vor dem Ende durch Dominik Schopper an das verwaiste Gästetor.

Ziemlich genau 21 Stunden später standen die Löwen in Schönheide auf dem Eis. Der Ost-Regionalligist hatte tags zuvor mit 12:2 gegen Selb 1b gewonnen und wollte gegen den ERSC Revanche für die 3:9-Klatsche in Amberg. Dan Heilman musste wegen des zusätzlichen Fehlens von Salinger, Köbele und Huber erneut rochieren, aber auch die Gastgeber hatten einige Ausfälle. Zumindest deren Topscorer, Petr Kukla, war wieder an Bord und mit seinem Landsmann Martin Trapl ein ständiger Unruheherd. Nach einem eher zerfahrenen Anfangsdrittel, das die Gastgeber mit 2:0 für sich entschieden, wurden im Mittelabschnitt die Visiere hochgeklappt. Sieben Treffer fielen binnen nicht einmal neun Minuten, zum Teil in nur wenigen Sekunden Abstand. Daniel Vlach, Daniel Krieger und Martin Brabec sorgten dafür, dass die Löwen die Partie offenhielten, und es ging mit einem 5:4 für Schönheide ins letzte Drittel.

Amberger waren cleverer

Hier war Amberg dann cleverer und effektiver. Andreas Hampl bereitete den Ausgleich durch Brabec vor und leistete auch die Beihilfe zum Siegtreffer von Dominik Schopper – exakt 69 Sekunden vor dem Ende. Schönheide trauerte hinterher seinen vergebenen Powerplay-Situationen nach, denn trotz 26 Strafminuten kassierte Amberg kein einziges Unterzahltor.

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