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Eishockey

ERSC gewinnt auch in Freising

Die Amberger setzen sich gegen Freising mit 7:3 durch. Vor allem Köbele und Vlach machten dabei auf sich aufmerksam.
Von Günter Passler

Wie schon gegen den ESC Haßfurt setzten sich die Amberger Wild Lions (in schwarz) auch im Auswärtsspiel bei SE Freising durch. Der ERSC steht damit punktgleich mit Spitzenreiter Haßfurt auf dem zweiten Platz der Landesliga-Tabelle. Foto: Brückmann
Wie schon gegen den ESC Haßfurt setzten sich die Amberger Wild Lions (in schwarz) auch im Auswärtsspiel bei SE Freising durch. Der ERSC steht damit punktgleich mit Spitzenreiter Haßfurt auf dem zweiten Platz der Landesliga-Tabelle. Foto: Brückmann

Amberg.Der ERSC Amberg lässt derzeit in der Eishockey-Landesliga nichts anbrennen. Nach dem 5:4-Sieg im Freitagabendspiel gegen den ESC Hassfurt nahmen die Wild Lions am Sonntagabend auch die Hürde in Freising und legten den Grundstein zum 7:3-Erfolg sogar in Unterzahl. Damit hat die Truppe von Trainer Dirk Salinger acht ihrer neun bisherigen Begegnungen gewonnen, die letzten sechs davon sogar am Stück.

Punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Haßfurt stehen die Amberger nun mit 24 Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz der Eishockey-Landesliga Gruppe 1. Allerdings haben die Wild Lions im vergleich zum Tabellenführer noch drei Spiele weniger auf ihrem Konto. Somit hat der ERSC beste Voraussetzungen, das Ziel der Hauptrunde zu erreichen.

In der Freisinger Weihenstephan-Arena sahen die Zuschauer über knapp zwei Drittel lang ein weitgehend ausgeglichenes Spiel mit viel Tempo. Vor allem die Gastgeber zeigten hohe Laufbereitschaft, spielerisch hatte allerdings der ERSC mehr anzubieten.

Eine gewisse Fahrlässigkeit schlich sich dennoch hin und wieder bei den Löwen ein. So ging Freising durch seinen Torjäger Martin Dürr mit 1:0 in Führung und ließ Luca Feitl im Amberger Tor keine Abwehrmöglichkeit. Felix Köbele konnte das Resultat bei einem Powerplay aber zeitnah egalisieren und der Lions-Topscorer schoss sein Team in der Schlussminute des ersten Drittels auch erstmals in Front.

Strafzeiten für die Amberger

Offensichtlich konzentrierter kamen die Black Bears aus den Kabinen und erneut war es Dürr, der sich für den 2:2-Ausgleich verantwortlich zeichnete. Amberg kam nun in Schwierigkeiten, vor allem, weil es Strafzeiten kurz hintereinander gegen die Löwen gab. Manuel Kühnl brachte so die Gastgeber erneut in Führung.

Dem ERSC drohte weiteres Ungemach, weil Andi Hampl gleich für vier Minuten auf die Strafbank musste. Im Nachhinein sollte dies aber eine ganz wichtige und vorentscheidende Phase für die Wild Lions werden, denn Daniel Vlach traf in dieser Unterzahl gleich doppelt. Beim 3:4 hielt der 24-Jährige einfach drauf und schoss SE-Torhüter Manuel Hanisch die Scheibe quasi durch die Hosenträger. Das konnte man durchaus als den mentalen Knackpunkt bezeichnen.

Im Schlussabschnitt hatte der ERSC einen Einstieg nach Maß, denn bereits nach 27 Sekunden netzte Verteidiger Kevin Schmitt zum 3:5 ein. Damit war im Prinzip die Messe gelesen, denn Amberg war nun deutlich überlegen und hielt den Gegner routiniert auf Distanz. Hampl und Thomas Schreier bauten bis zum Ende den Vorsprung noch auf 3:7 aus.

Am Ende war es eine insgesamt überzeugende Mannschaftsleistung, bei der sich vor allem die beiden Außenstürmer Köbele und Vlach mit jeweils fünf Scorerpunkten besonders in den Vordergrund spielten.

Schwerer Gegner vor der Brust

Am kommenden Freitagabend trifft die Mannschaft von Coach Salinger im Heimspiel auf den nächsten schweren Gegner, denn dann gastiert der EC Pfaffenhofen in Amberg. Dieser steht aktuell mit 18 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz. Allerdings haben die Pfaffenhofener auch erst acht Spiele, von denen sie sechs für sich entschieden, auf ihrem Konto.

Am kommenden Sonntag wartet dann eine zumindest mit Blick auf die Tabellenkonstellation vermeintlich lösbare Aufgabe auf die Amberger Wild Lions. Das ERSC-Team reist dann zum Auswärtsspiel zum ESC Vilshofen, der aktuell mit zehn Punkten auf dem neunten Rang der Landesliga liegt. Vilshofen spielte allerdings auch erst sieben Partien, von denen der ESC drei für sich entschied. (apg)

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