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Eishockey

ERSC ist vor Aibdogs gewarnt

Die Wild Lions fahren als Favorit nach Bad Aibling. Die Amberger haben viel Selbstvertrauen, aber auch Respekt mit dabei.

Mit 4:0 gewann der ERSC Amberg (in Schwarz) beim letzten Aufeinandertreffen gegen den EHC Bad Aibling.  Foto: Andreas Brückmann
Mit 4:0 gewann der ERSC Amberg (in Schwarz) beim letzten Aufeinandertreffen gegen den EHC Bad Aibling. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Der ERSC Amberg – seit Mittwoch dieser Woche 70 Jahre jung – geht als Tabellenzweiter der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga in die Wochenendspieltage. Der Abstand zum Rangvierten Kempten beträgt dabei lediglich zwei Punkte – kein Spielraum, um überhaupt etwas zu verschenken, erst recht nicht, wenn man beim Schlusslicht antritt.

Am heutigen Freitagabend ab 19.30  Uhr sind die Löwen bei den Aibdogs in Bad Aibling gefordert. Da könnte nicht nur die lange Busfahrt Strapazen mit sich bringen, sondern auch der Gegner. Selbst wenn die „Oablinger“ bislang noch keine Partie in der Aufstiegsrunde gewinnen konnten, haben sie doch meist starke Gegenwehr leisten können. Nachfragen kann man da beispielsweise auch bei den Haßfurt Hawks, zu denen die Aibdogs kürzlich mit lediglich elf Feldspielern gereist waren und am Ende wirklich sehr nahe vor einer großen Überraschung standen.

Bad Aibling gibt nie auf

Nach einer 2:0-Führung im Anfangsdrittel für das Team von Trainer Manfred Sasjadvolk, konnten die favorisierten Haßfurter, die am Sonntagabend in Amberg erwartet werden, erst im Mittelabschnitt die Partie drehen. Aber auch dann blieb Bad Aibling dran und verlor am Ende nur knapp mit 4:5. Genug Warnung für den ERSC, wenn es derer überhaupt bedarf, denn auch in Amberg hielt sich der EHC achtbar, trotz einer 0:4-Niederlage. „Die haben es uns lange schwergemacht und bis zum Ende nie aufgegeben“, erinnert Löwen-Coach Dan Heilman an das Hinspiel, in dem der ERSC erst im zweiten Drittel in Führung gehen konnte. Im heimischen Triftbach-Stadion sind die Aibdogs nochmals stärker einzuschätzen.

Aufstiegsrunde

  • ERSC-Torschützen:

    Martin Brabec 8, Daniel Vlach 4, Felix Köbele 3, Felix Söllner 2, Merka Svatopluk 2, Stefan Huber 1, Bernhard Keil 1, Kevin Schmitt 1, Florian Bocu 1

  • Assists:

    4: Felix Köbele, Stefan Huber, Marc Hemmerich; 3: Martin Brabec, Daniel Vlach, Bernhard Keil; 2: Kevin Schmitt, Florian Bocu

  • Scorerliste:

    1. Martin Brabec 11 Punkte, 2. Daniel Vlach 7, 3. Felix Köbele 7

In der Landesliga-Vorrunde konnten dort lediglich Ulm und Buchloe in der Overtime etwas mitnehmen, alle anderen Partien gewann der EHC. Die Wild Lions werden dennoch selbstbewusst zum Gastspiel antreten. Zum einen drängt sie ihre makellose Auswärtsbilanz von drei „Dreiern“ schon etwas in die Favoritenrolle. Dann ist da auch noch die bärenstarke Leistung vom Krimi gegen Kempten mit dem Zurückkommen nach einem Drei-Tore-Rückstand.

Verteidiger kehrt wohl zurück

Den Gegner zu unterschätzen, würde nach den letzten Auftritten schon gar nicht zu den Löwen passen. Die müssen weiter ohne ihre Langzeitverletzten auskommen, auch bei Bernhard Keil sieht Chris Spanger wegen dessen Rückenproblemen noch kein „grünes Licht“: „Der Bernie ist noch raus“, meint der sportliche Leiter des ERSC, der dafür aber auf eine Rückkehr von Verteidiger Kevin Schmitt hofft.

Dann sind da auch noch die treuen Fans, die ihre Löwen begleiten. Es sind noch Plätze im Bus frei. Die Abfahrtszeiten für weitere Interessierte sind in Sulzbach-Rosenberg, Krötensee-Sporthalle, um 15.10 Uhr und in Amberg am Eisstadion um 15.30 Uhr. (apg)

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