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Amberg

ERSC ist vor Moosburg gewarnt

Mit einem Sieg könnten die Amberger den Ex-Bayernligisten auf Distanz halten. Wild Lions müssen weiter auf Hampl verzichten.

Die Amberger müssen sich gegen Moosburg beweisen. Foto: Brückmann
Die Amberger müssen sich gegen Moosburg beweisen. Foto: Brückmann

Amberg.In der Eishockey-Landesliga biegt die Konkurrenz auf die Zielgerade der Vorrunde ein, auch wenn teilweise unterschiedlich viele Spiele absolviert wurden. Der ERSC Amberg und der EV Moosburg gehören aktuell jedenfalls zu den Kandidaten für die Bayernliga-Verzahnungsrunde.

Während die Wild Lions die Türe bereits weit aufgestoßen haben, muss Moosburg noch eifrig Punkte sammeln. Am Sonntag, 17 Uhr, treffen die beiden in der Sparkassen-Arena in Moosburg aufeinander.

Für den EV Moosburg wie auch den ERSC gingen zuletzt beachtliche Erfolgsserien zu Ende. Das Team von Coach Bernie Engelbrecht hatte bis zur 1:5-Pleite in Pfaffenhofen sieben Mal am Stück gewonnen, die Löwen gleich zehn Mal, ehe Vilshofen die Punkte aus Amberg entführte.

Moosburg hat sich mit einem 4:3 über Waldkirchen gleich wieder in die Spur gebracht. Das Prunkstück ist zweifellos die Abwehr, aber auch vorne trifft vor allem der Kanadier Nolan Regan sehr oft. Mit Patrice Dlugos fehlt allerdings ein weiterer gefährlicher Stürmer verletzungsbedingt. Für die Oberbayern stehen aktuell drei Heimspiele binnen fünf Tagen auf dem Programm. Am Freitag empfing man den Tabellenführer aus Haßfurt, am Sonntag den ERSC und am Dienstag erscheint der EV Landshut zu einem Freundschaftsspiel.

Bei den Amberger Löwen musste man die 4:6-Niederlage gegen Vilshofen – für die es unterschiedliche Gründe gab – aufarbeiten. Das Selbstvertrauen hat jedenfalls keinen Knacks bekommen, wie es scheint. Coach Dirk Salinger muss aber weiter auf Andreas Hampl verzichten. Die Knieverletzung zwingt den Spielmacher zu einer Pause, soll aber bis zur „heißen Phase“ – sprich der Verzahnungsrunde – auskuriert sein. Nicht mehr im Kader ist aus persönlichen Gründen Verteidiger Thomas Schreier, der sportlich sicher nur schwer zu ersetzen ist.

Bereits das Hinspiel war eine ganz „enge Kiste“, ehe der ERSC Amberg ein 5:4 eingefahren hatte. Im Nachlauf wurde die Partie wegen eines Passvergehens der Moosburger dann noch 5:0 für Amberg gewertet.

Bei einem neuerlichen Erfolg könnten die Löwen den Gegner vorentscheidend distanzieren. Allerdings gab es in der Vorsaison beim damaligen Noch-Bayernligisten eine empfindliche 1:5-Niederlage – man ist also hinreichend vorgewarnt. (apg)

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