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Amberg

ERSC ist vor Vilshofen gewarnt

Der Amberger Eishockey-Landesligist weiß um die Stärken der Niederbayern und will seine Erfolgsserie ausbauen.

Der ERSC Amberg wird von der Konkurrenz gejagt. Foto: Brückmann
Der ERSC Amberg wird von der Konkurrenz gejagt. Foto: Brückmann

Amberg.Der ERSC Amberg ist in der Eishockey-Landesliga durch seine Erfolgsserie von zehn Siegen längst zum begehrten Jagdobjekt der Konkurrenz geworden. Am Freitag erwarten die Wild Lions um 20 Uhr einen Gegner, der sie zumindest schon einmal ins Wanken gebracht hat.

Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da musste Amberg bei den Vilshofener Wölfen Überstunden einlegen und gewann nach hartem Kampf erst in der Verlängerung mit 4:3. Vilshofen ist mittlerweile wieder im Rennen um einen Platz in der Bayernliga-Verzahnungsrunde und besiegte zuletzt Freising sowie Pfaffenhofen. Bei den Wölfen trauert man unnötigen Punktverlusten, wie dem 2:4 gegen Selb, hinterher, oder der 0:5-Wertung gegen Dingolfing, als man einen Spieler mit ungültigem Pass eingesetzt hatte.

Es ist schon sehr viel Qualität im Wölfe-Rudel, in dem Philipp Weinzierl und Jaro Koma die Abwehr organisieren. Und die Offensive hat im Heimspiel auch dem ERSC Kopfzerbrechen bereitet. Vladimir Gomow, Andreas Toth oder Benjamin Franz sorgen stets für Gefahr, und ein Milan Blaha kann immer noch den entscheidenden Unterschied ausmachen. Beachtlich ist auch die Moral, denn in den letzten Partien sind die Wölfe nach Rückständen immer wieder zurückgekommen und haben gepunktet.

Die Wild Lions schicken sich an, das Ticket für die Aufstiegsrunde frühzeitig zu buchen. Die Jungs von Dirk Salinger bestechen seit Wochen durch mannschaftliche Stärke mit hohem spielerischen Niveau. In dieser Woche war eher etwas Relaxen angesagt und für Dienstag entfiel das Pflichttraining.

„Wer wollte, konnte freiwillig ein bisschen trainieren. Aber nach zwei schweren Spielen in nur 24 Stunden steht erst einmal Regeneration im Vordergrund, um den Akku aufzuladen“, erklärt der Löwencoach. Zudem könnten die zuletzt fehlenden Spieler, wie Bernhard Keil und Peter Hendrikson, ihre Erkrankungen noch etwas auskurieren.

Vor den Gästen aus Vilshofen sind Salinger und die Mannschaft hinreichend gewarnt, und man weiß noch aus dem Hinspiel, dass volle Konzentration gefordert sein wird. Schließlich wollen die Amberger keinen „Stimmungskiller“ für die Weihnachtsfeier tags darauf. (apg)

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