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Eishockey

ERSC-Löwen haben Dreier im Visier

Am Sonntag geht es gegen die Black Bears Freising. Die unnötige Niederlage gegen Bayreuth wurmt die Amberger immer noch.

Eine 5:6-Niederlage nach Verlängerung gab es für den ERSC Amberg zuletzt gegen den EHC Bayreuth.  Foto: Andreas Brückmann
Eine 5:6-Niederlage nach Verlängerung gab es für den ERSC Amberg zuletzt gegen den EHC Bayreuth. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Nur einmal ist der ERSC Amberg am Wochenende in der Eishockey-Landesliga im Einsatz. Nach dem vermeidbaren Punktverlust zuletzt gegen Bayreuth visiert man am Sonntag wieder die volle Zählerausbeute an.

Um 18.30 Uhr erwarten die Löwen im Stadion am Schanzl die Freisinger Black Bears. Die hatten einen ziemlich missratenen Saisonauftakt mit drei deftigen Niederlagen bei insgesamt 26 Gegentreffern. Allerdings waren die Gegner Dingolfing, Haßfurt und Pegnitz alles andere als Laufkundschaft.

Am vergangenen Wochenende gab es allerdings mit einem 5:1 über Vilshofen das erste Erfolgserlebnis, wozu auch die besten Scorer des Vorjahres, Manuel Kühnl und Christian Birk, beigetragen haben. Am gestrigen Freitag hatten die Bären vor eigenem Publikum die Gelegenheit, gegen die Trostberg Chiefs nachzulegen. SEF-Trainer Markus Knallinger möchte auch in Amberg die Partie nicht von vorneherein abhaken und „das Spiel möglichst lange offenhalten“, Er hofft außerdem darauf, „dass Amberg uns vielleicht unterschätzt“. Dass die Wild Lions dem Freisinger Coach diesen Gefallen erfüllen, ist wohl eher nicht zu erwarten. Zu sehr ärgert man sich noch über den Verlauf der Bayreuth-Partie und will in die Erfolgsspur zurück.

Dan Heilman hatte vor allem moniert, dass man gegen die „Tigers“ und auch schon in Moosburg zu viele Gegentore in Unterzahl gefangen hatte: „Da werden wir wohl ein paar Einheiten Powerplay-Killing ins Training einfügen“, hatte der Löwencoach angekündigt. Personell bleibt die Situation noch angespannt. Zwar hat Stürmer Patrick Billinger Bänderprobleme im Knöchel, doch hofft man im ERSC-Lager auf den Einsatz von Martin Brabec. Bei den teilweise schon länger fehlenden Bernhard Keil, Lukas Salinger und Andreas Hampl muss man die nächste Zeit abwarten, wer nach und nach wieder einsteigen kann. Bis dahin muss es der verbliebene Kader richten, der bisher spielerisch wie kämpferisch insgesamt überzeugt hat. (apg)

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