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Eishockey

ERSC mit Respekt zum Spitzenreiter

Die Amberger sind in Haßfurt auf dem Prüfstand.

Amberg (in weiß) gastiert am heutigen Freitagabend in Haßfurt. Foto: abm
Amberg (in weiß) gastiert am heutigen Freitagabend in Haßfurt. Foto: abm

Amberg.Das vergangene Wochenende hatte der ERSC Amberg spielfrei. Am heutigen Freitag müssen die Wild Lions praktisch von Null auf Hundert beschleunigen, denn die Fahrt geht zum aktuellen Spitzenreiter der Eishockey-Landesliga. Um 19.30 Uhr sind die „Hawks“ des ESC Haßfurt Gastgeber für die Amberger und im Stadion „Am Großen Anger“ hängen die Punkte erfahrungsgemäß hoch für die anreisenden Teams – auch wenn die Heimweste der Unterfranken zuletzt doch schon erste Flecken erhalten hat.

Nach drei Auftaktsiegen in Folge musste Haßfurt gegen den hochklassig besetzten Aufsteiger aus Waldkirchen eine empfindliche 4:8-Niederlage hinnehmen. Dennoch führen die Hawks das Klassement an, wobei sie freilich auch schon zwei Begegnungen mehr absolviert haben, als zum Beispiel der ERSC. Auffällig ist das Torverhältnis von 30:22 der Haßfurter, die derzeit die „Torfabrik“ der Liga stellen – was einen nötigen Respekt abverlangt - allerdings auch mehr als fünf Gegentreffer im Schnitt zuließen.

Gefährlich und erfolgreich ist die Truppe von Trainer Martin Reichert speziell beim Powerplay und hier stechen besonders die beiden Tschechen Jakub Sramek und Jan Trübenek hervor. Daniel Hora und Michal Babkovic komplettieren das spielstarke Ausländerkontingent. Die Amberger sollten deshalb einen möglichst weiten Bogen um die Strafbank fahren.

Für Dirk Salinger kam die knapp zweiwöchige Pause seiner Mannschaft nicht ganz ungelegen, denn der Löwen-Coach kann nun wieder auf einen starken und vollzähligen Abwehrverband zurückgreifen: Kevin Schmitt hat seine Blessur auskuriert, Thomas Schreier trainierte erstmals ohne Beschwerden und Trainer-Filius Lukas Salinger ist nach seiner Sperre ebenfalls wieder an Bord.

Das ist natürlich „Treibstoff“ für das Selbstbewusstsein. Auch wenn Sebastian Aukofer beruflich wohl fehlen wird, hat der „Sale“ nun eine ganze Reihe an Variationsmöglichkeiten. Die richtige zu finden wird gewiss nötig sein, um in Haßfurt zu bestehen und den erfolgreichen Sechs-Punkte-Start weiter auszubauen. (apg)

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