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Eishockey

ERSC spielt auch in Kempten auf Sieg

Führungsquartett kämpft um die Playoff-Platzierungen.

Die Amberger sind in Kempten zu Gast.  Foto: Andreas Brückmann
Die Amberger sind in Kempten zu Gast. Foto: Andreas Brückmann

(apg) Amberg.Die vier Teilnehmer für die Playoffs zur Eishockey-Bayernliga stehen bereits vor dem letzten Spieltag der Aufstiegsrunde fest. Darunter befindet sich auch der ERSC Amberg. Offen sind aber noch die einzelnen Platzierungen, die für die Playoff-Paarungen maßgeblich sind. Diese werden am Sonntag ermittelt, und da erscheint noch vieles möglich.

In Kempten treffen um 18 Uhr mit den gastgebenden Sharks und den Amberger Wild Lions zwei Mannschaften aus dem Erfolgsquartett direkt aufeinander. Der ERSC könnte mit einem Dreier die auf dem zweiten Rang liegenden Allgäuer überholen, wäre aber damit nicht automatisch selbst Zweiter. Dazu müsste auch Ulm mitspielen, denn die Devils haben als einzige noch zwei Auftritte (Dingolfing, Moosburg) an diesem Wochenende zu absolvieren und könnten im Erfolgsfalle selbst auf den Platz hinter Spitzenreiter Buchloe springen – und der benötigt noch einen Zähler, um nicht eventuell von Kempten abgefangen zu werden. Es darf also kräftig spekuliert werden.

An Dan Heilman aber scheint die Aufregung abzuprallen. Der ERSC-Coach macht einen gelassenen Eindruck, schaut ohnehin nur von Spiel zu Spiel: „Wir wollen in Kempten gewinnen, auch wenn das eine sehr schwere Aufgabe ist – und danach sehen wir weiter.“ Einen Wunschgegner in den Playoffs scheint es für den Deutsch-Kanadier ohnehin nicht zu geben: „Die sind alle sehr stark – wir allerdings auch“, schickt er gleich hinterher. Der zweite Rang würde Heilman aber schon reizen, denn der würde bei einem nötigen dritten Spiel ein zusätzliches Heimrecht sichern.

Am Sonntag ist der ESC Kempten allerdings klar in der Favoritenrolle, nicht zuletzt wegen seiner unangefochtenen Offensivstärke mit 79 Treffern in der Qualifikation, sondern auch, weil die Amberger Löwen eine schwere Woche hinter sich haben: „Am Dienstag fehlten erkrankt ein halbes Dutzend Spieler“, zeigt sich der sportliche Leiter, Chris Spanger, skeptisch. Da muss man sich etwas einfallen lassen, um den Angriff der Sharks auszubremsen.

Der weitere Verlauf in den Playoffs mit dem Modus „Best of three“: Am Wochenende (6./8. März) sowie wenn nötig am 13. März spielen der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten der Aufstiegsrunde. Die Besserplatzierten haben im ersten Spiel Heimrecht, außerdem beim eventuellen dritten Spiel. Die jeweiligen Sieger sind sportliche Aufsteiger in die Bayernliga und machen – ebenfalls im Modus „Best of three“ – am 15./20./22. März den bayerischen Landesliga-Meister unter sich aus. (apg)

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