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Eishockey

ERSC steht in den Playoffs

Die Amberger deklassieren Selb in zwei Spielen jeweils mit zehn Treffern. Jetzt steht die Aufstiegsrunde zur Bayernliga fest.
Von Günter Passler

Grund zum Jubeln gab es für den ERSC Amberg (in Schwarz) in dieser Saison öfter. Archiv Foto: Andreas Brückmann
Grund zum Jubeln gab es für den ERSC Amberg (in Schwarz) in dieser Saison öfter. Archiv Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Mit zwei Siegen gegen die Reserve-Mannschaft aus Selb hat der ERSC Amberg seinen Platz in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga fünf Spieltage vor Ende der Vorrunde gesichert. Zu Hause gelang den Ambergern ein 10:1-Erfolg gegen Selb, in Selb gelang ihnen beim 10:3 ein weiterer zweistelliger Erfolg.

Im ersten Spiel mühte sich der ERSC Amberg ein Drittel lang gegen den Gast aus Selb. Die Kabinenansprache von Löwen-Coach Dan Heilman in der ersten Pause verfehlte aber nicht ihre Wirkung – zum Leidwesen der Wölfe. Für Amberg sollte es in der Eishockey-Landesliga der sechste Sieg in Folge werden, mit 10:1 auch der höchste. Danach hatte es anfangs ganz und gar nicht ausgesehen. In einem eher emotionslosen Anfangsdrittel wirkte Selb fast zielstrebiger, der ERSC hatte den roten Faden noch gar nicht gefunden. Die wenigen Chancen waren gleich verteilt, die Torhüter beider Teams – Carsten Metz für Amberg und Radek Uhrin bei den Wölfen – sehr sicher. Ein „Lattenstreichler“ bei einem Schuss von Martin Brabec bedeutete noch den Höhepunkt.

Der Türöffner für Amberg

Ein komplett anderes Bild bot dann der Mittelabschnitt. Dan Heilman hatte von seinem Team vehement eine Umstellung der Einstellung und des Spielsystems gefordert und die Löwen lieferten endlich. Ein früher Doppelschlag von Andreas Hampl binnen nur 41 Sekunden brach den Bann und war der Türöffner in ein komplett anderes Spiel. Der ERSC kombinierte sicherer, baute großen Druck auf und erspielte sich gute Chancen. Mit dem 3:0 durch Felix Köbele war dann aber schon eine gewisse Vorentscheidung gefallen.

Nach gerade einmal 26 Sekunden im Schlussdrittel schloss Martin Brabec elegant einen Angriff zum 4:0 ab, den Leon Koppitz und Kevin Schmitt eingeleitet hatten – die Entscheidung. Es folgten das 5:0 (44.) Troglauer (Brabec, Vlach) und das 6:0 (46.) Söllner (Metz). Eine der wenigen Nachlässigkeiten der Gastgeber nutzte Selb noch zum Ehrentreffer durch Fabian Bauer, der Metz damit seinen „Shutout“ verdarb – ein Spiel ohne Gegentor. Weiter ging es für Amberg mit dem Toreschießen: 7:1 (52.) Roth (Köbele, Hampl), 8:1 (54.) Köbele (4-5), 9:1 (57.) Vlach (Hampl, Hausner), 10:1 (60.) Hampl (Schopper, Roth).

Vierer-Pack von Keil

Am Sonntagabend machte Amberg in Selb dann den Platz in der Aufstiegsrunde perfekt. Diesmal kam das Team von Coach Dan Heilman schneller auf Betriebstemperatur und sorgte im Anfangsdrittel für klare Verhältnisse. Sebastian Aukofer, Daniel Vlach und zweimal Bernhard Keil, es sollte für ihn ein Viererpack werden, legten den Grundstein. Nach dem 5:0 kam Selb zur ersten Resultatsverbesserung, wie die beiden noch folgenden im Überzahlspiel. Aber auch die Löwen beherrschten das Powerplay, legten durch Söllner und Hampl nach.

Zum letzten Drittel wechselten beide Teams die Torhüter. Für Amberg kam Youngster Florian Hüttner zum Einsatz. Der kassierte nach 45 Sekunden das 2:7, war dabei aber chancenlos. Die Konzentration ließ dann wegen des klaren Spielstands nun etwas nach, weshalb Selb die Begegnung offener gestalten konnte. Am Ende stand ein klares 10:3.

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