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Eishockey

ERSC will seinen Heimvorteil nutzen

Die Amberger rechnen sich für das Qualifikationsspiel gegen Buchloe gute Chancen aus, auch wenn sie nicht komplett sind.
Von Günter Passler

Zum ersten Quali-Spiel vor heimischem Publikum erwarten die Amberger den ESV Buchloe. Foto: abm
Zum ersten Quali-Spiel vor heimischem Publikum erwarten die Amberger den ESV Buchloe. Foto: abm

Amberg.Zum Heimspielauftakt in der Verzahnungsrunde zur Eishockey-Bayernliga gibt es für den ERSC Amberg ein Wiedersehen mit dem ESV Buchloe. Am Sonntag, 18.30 Uhr, sind die Pirates zu Gast beim ERSC, den sie wahrscheinlich in schlechter Erinnerung haben. Bereits im Vorjahr trafen beide Teams in der Qualifikation aufeinander, Buchloe seinerzeit noch als favorisierter Bayernligist. Am Ende musste der ESVB absteigen und Amberg war daran nicht ganz unbeteiligt, knöpfte den Schwaben insgesamt vier Zähler ab (5:6 n.V., 3:1) und landete in der Tabelle sogar noch vor Buchloe.

In diesem Jahr ist der sofortige Wiederaufstieg Wunsch der ESV-Verantwortlichen und die Saison verlief nicht so schlecht für das Team von Coach Alexander Wedel. Am Ende reichte es zum vierten Rang, nur sechs Zähler hinter Gruppensieger Burgau. Die 0:6-Abschlusspleite in Kempten verhinderte den zweiten Platz für die Pirates, also eine ähnlich komprimierte Tabellenspitze wie in der Amberger Gruppe. Absoluter Topscorer beim ESV ist Alexander Krafczyk, dahinter haben aber etliche Spieler – auch aus der Abwehr – zweistellig gepunktet, was auf ein sehr ausgeglichenes Team schließen lässt.

Die Stimmung ist optimistisch

Buchloe startete am Freitag zu Hause gegen Vilshofen, zumindest vom Papier her der scheinbar einfachere Job als der für die Löwen in Dorfen. Im Amberger Lager vertraut man besonders auf die Heimstärke der Wild Lions, die „Am Schanzl“ mit Ausnahme der Partie gegen Vilshofen (4:6) sämtliche Spiele gewonnen haben und damit die beste Heimbilanz der Liga vorweisen können. Ein erfolgreicher Ausbau dieser Bilanz wäre auch in der Verzahnungsrunde die Basis, um bei der Vergabe der vorderen Ränge ein entscheidendes Wort mitreden zu können.

Verzahnungsrunde

  • Mannschaften:

    ERSC Amberg, ESV Buchloe, ESC Dorfen, ESC River Rats Geretsried, ESC Haßfurt, ESC Kempten, EA Schongau, ESC Vilshofen

  • Spielmodus:

    Die besten fünf Mannschaften jeder Landesliga-Gruppe werden mit den Mannschaften von Platz 9 bis 14 der Bayernliga verzahnt und nehmen an einer Qualifikationsrunde zur Bayernliga teil.

Insgesamt ist die Stimmung bei Verantwortlichen, Trainer und Spielern optimistisch, selbst wenn die Idealbesetzung noch Wunschdenken ist. Vor dem Abschlusstraining am Donnerstag haben sich Vorstand, Obmann und Mannschaft eigens in einem gemeinsamen Gespräch nochmals eingeschworen auf die kommenden Wochen.

Verschmerzen muss man definitiv noch den Ausfall von Stürmer Daniel Vlach: „Die Schmerzen im Bein bei Daniel sind einfach noch zu groß“, erklärt Obmann Chris Spanger, wobei immer noch nicht ganz klar ist, wie weit der betroffene Knöchel wirklich lädiert ist. Der quirlige Tscheche wird deshalb auch gegen Buchloe noch nicht zum Einsatz kommen können. Ansonsten herrscht Zuversicht, aber es ist natürlich abhängig davon, wie die Löwen am Freitag Abend ihren Auftritt in Dorfen überstanden haben – physisch wie psychisch.

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