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Eishockey

ERSC zeigt sich im Test torhungrig

Der Amberg Eishockey-Club startet mit einem 9:3-Erfolg über den Vorjahresmeister der Regionalliga Ost, die Schönheider Wölfe.

Die Verletzung von Bernhard Keil (rechts) trübt die Stimmung beim ERSC Amberg. Foto: Brückmann/Archiv
Die Verletzung von Bernhard Keil (rechts) trübt die Stimmung beim ERSC Amberg. Foto: Brückmann/Archiv

Amberg.Sportlich gesehen verlief der Auftakt des ERSC Amberg in die Vorbereitungsspiele schon richtig gut. Gegen den Vorjahresmeister der Regionalliga Ost, die Schönheider Wölfe, gab es einen ungefährdeten Erfolg mit vielen sehenswerten Treffern. Die Verletzung eines Leistungsträgers dämpfte aber die gute Stimmung.

Zu Beginn des Schlussdrittels musste Bernhard Keil, der die Löwen als Kapitän ins Spiel geführt hatte, nach einem eher harmlosen Zweikampf hinter dem gegnerischen Tor das Eis in Richtung Krankenhaus verlassen. Dort wurde vorerst eine schwere Zerrung diagnostiziert, durch die Keil eventuell für das weitere Vorbereitungsprogramm auszufallen droht. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der Stürmer sein Team mit drei Treffern und zwei Vorlagen längst auf den Siegesweg gebracht.

Die Gäste aus dem Erzgebirge, die bereits ein Trainingslager und Testspiele absolviert hatten, waren mit einem Minikader von zwölf Feldspielern angereist, unter anderem ohne ihren Top-Torjäger Petr Kukla. Dennoch beherrschten sie die Anfangsphase und gingen dabei auch in Führung. Löwen-Neuzugang Martin Brabec gelang nach einem schnellen Konter über Daniel Vlach aber zeitnah der Ausgleich. Die beiden sehr gut harmonierenden tschechischen Stürmer waren auch die Vorbereiter zum 2:1 durch Keil, der kurz vor Drittelende auch noch auf 3:1 erhöhen konnte.

Die „Keil-Show“ setzte sich bereits nach 46 Sekunden im Mittelabschnitt fort und abermals assistierten Brabec und Vlach. Ein Schlagschuss von der blauen Linie durch Daniel Krieger bedeutete nur 37 Sekunden später das 5:1. Amberg beherrschte nun die Partie eindeutig, trotz Wechsel innerhalb der Reihen, die Coach Dan Heilman austestete. Im Tor hatten zwischenzeitlich Oliver Engman und Carsten Metz die Plätze getauscht und bis zum Ende des Drittels kam der ERSC nach Belieben zum 8:1-Vorsprung.

Nach der frühen Verletzung Keils im Schlussabschnitt ging der Faden bei den Gastgebern etwas verloren, was natürlich auch an der kräftezehrenden ersten Trainingswoche liegen konnte. Insgesamt waren die Ansätze bei den Gastgebern teilweise schon recht ordentlich, aber letztendlich war es für beide Teams nur ein Test – nicht mehr und nicht weniger. (apg)

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