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Amberg

FEB Amberg fehlt ein Kegel zum Erfolg

Am Ende war es eine Nervenschlacht zwischen dem KC Schwabsberg und dem FEB Amberg, bei der sich beide Mannschaften über einen Punkt freuen durften.

Milan Wagner kam diesmal für die Amberger nicht gut ins Spiel und wurde schnell ersetzt. Foto: Fichtner
Milan Wagner kam diesmal für die Amberger nicht gut ins Spiel und wurde schnell ersetzt. Foto: Fichtner

Amberg.Denn beim 4:4 und 3570:3569 wurde so ziemlich alles geboten, was der Kegelsport zu bieten hat und eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte.

Am Anfang ging es wahrlich nicht gut los für die Mannschaft aus Amberg. Milan Wagner und Matthias Hüttner waren gegen Michael Schlosser und Tim Brachtel angetreten. Wagner produzierte mit 119 Kegel einen totalen Fehlstart und wurde durch Wolfgang Häckl ersetzt. Dieser lieferte zwar erstmal eine ordentliche Leistung ab, doch ein schwacher letzter Durchgang sorgte für das deutliche 3:1 bei 601:548 für Schlosser. Matthias Hüttner wurde von Tim Brachtel in der ersten Hälfte regelrecht auseinander genommen. Zwar konnte sich Hüttner im Anschluss stabilisieren, aber mit 2:2 bei 613:577 war doch ein deutlicher Kegelrückstand von 86 Holz entstanden.

Nun dürften Jan Hautmann und Florian Möhrlein kaum noch etwas zulassen, um auf Punkte zu hoffen. Hautmann schlug sofort mit aller Macht zu gegen Arnold zu und dominierte auch im weiteren Spielverlauf. Mit 0:4 bei 561:621 verbuchte der Amberger nicht nur den ersten Punkt, sondern der Kegelrückstand schrumpfte deutlich. Auch Florian Möhrlein war gegen Drexler gut in der Partie. Leider musste er diesem in Lauf drei etwas davon zu weit davon ziehen lassen um den Rückstand vielleicht sogar in einen Vorsprung zu drehen. Mit 1:3 bei 596:601 aber war ein unglaublich wichtiger Punkt gewonnen.

Somit gingen Bernd Klein und Michael Wehner bei 2:2 und einem Minus von 21 Kegel auf die Bahn, und die Nervenschlacht sollte an Fahrt aufnehmen. Bernd Klein legte gegen Stefan Zürn mit 172 los wie die Feuerwehr, und auch Wehner setzte gegen Daniel Beier mit 162:143 ein Ausrufezeichen. Doch die 48 Kegel sollten nicht lange Bestand haben. Bereits im zweiten Lauf schlugen die Hausherren eindrucksvoll zurück und der Vorsprung schmolz auf fünf Kegeln. Zudem war man vor dem letzten Lauf wieder mit zwei Kegel im Rückstand.

Alles von 2:6 bis hin zum 6:2 war also möglich. Doch alle vier Akteure spielten auf hohem Niveau weiter und sorgten für Spannung bis zur allerletzten Kugel. Klein konnte dank einer guten letzten Bahn das so wichtige Duell mit 2:2 bei 594:605 für sich entscheiden, und auch Wehner setzte sich mit 2:2 bei 605:617 verdient durch.

Das am Ende nur ein einziger Kegel zum absoluten Erfolg fehlte, sollte zwar nicht unbemerkt bleiben. Doch nach einiger Zeit der Besinnung konnten sich beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufriedengeben. (asc)

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