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FEB-Herren bleiben in der 1. Bundesliga

Amberger zeigen gegen Schwabsberg die beste Saisonleistung. FEB-Damen holen gegen den SC Regensburg einen Punkt.

Michael Wehner und Co. feierten gegen den KC Schwabsberg mit bester Saisonleistung auf heimischer Bahn einen klaren Sieg. Archiv-Foto: Andreas Brückmann
Michael Wehner und Co. feierten gegen den KC Schwabsberg mit bester Saisonleistung auf heimischer Bahn einen klaren Sieg. Archiv-Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Mit einer sehr starken Leistung sicherten sich die Kegler von FEB Amberg den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Beim 6:2-Sieg mit 3678:3479 Holz über den KC Schwabsberg zeigten die Amberger die beste Heimleistung dieser Saison.

Milan Wagner und Matthias Hüttner gingen gegen Daniel Beier und Tim Brachtel auf die Bahn. Wagner startete verhalten und musste einem Rückstand hinterherlaufen. Doch Wagner steigerte sich gegen Beier deutlich und holte sich mit 2,5:1,5 bei 619:593 den ersten Punkt. Hüttner hingegen kämpfte gegen Brachtel tapfer, doch dieser zeigte seine ganze Klasse. Mit 1:3 bei 611:632 war der Schaden gering.

Nun waren Jan Hautmann und Maximillian Hufnagel an der Reihe. Hufnagel zeigte gegen Drexler drei starke Läufe, doch der letzte Lauf verhinderte ein sehr gutes Ergebnis. Mit 0:4 bei 561:631 wusste der Amberger trotzdem zu gefallen. Jan Hautmann aber zog seinem Gegner früh den Zahn. Gegen Johannes Arnold dominierte Hautmann nach Belieben und machte mit 4:0 bei 653:542 den Ausgleich.

Bei 2:2 und 46 Kegel Vorsprung gingen Michael Wehner und Bernd Klein auf die Bahn. Klein geriet nach verhaltenem Start ins Hintertreffen, doch eine gute zweite Häflte bescherte ihm gegen Stefan Zürn mit 2:2 bei 596:564 ein versöhnliches Ergebnis. Michael Wehner hatte mit einem angeschlagenem Michael Schlosser eine dankbare Aufgabe. Wehner aber zeigte von Beginn an ein gutes Spiel und nutzte jede Möglichkeit. Mit 4:0 bei 638:517 war das Resultat folgerichtig. Am Ende stand der Abschied von Wolfgang Häckl, der als dienstältester Bundesliga-Kegler ausscheidet und dessen beeindruckende Karriere ein schönes Ende in Amberg finden soll. (asc)

Die Bayernliga-Keglerinnen von FEB Amberg konnten im vorletzten Heimspiel immerhin einen Punkt ergattern. Gegen das Team vom SC Regensburg erkämpfte man sich ein 4:4 bei 3098:3130. Annette Krieger bekam es gleich im Startpaar mit der stärksten Akteurin der Gäste zu tun, gegen Daniela Schubert hatte die gesundheitlich angeschlagene Ambergerin keine Chance, so dass sie mit 471:575 jede Menge Federn lassen musste. Anja Kowalczyk lieferte sich mit Silvia Thürer ein hartes Gefecht, in dem die Ambergerin am Ende mit 535:525 die Oberhand behielt. Tanja Immer hatte mit Petra Strutz weniger Probleme. Immer punktete in jedem Durchgang und steuerte mit 522:482 den nächsten Mannschaftspunkt für Amberg bei. Bei Karola Pförtsch lief es diesmal nicht so rund, die Ambergerin fand gegen Franziska Sünkel nicht so richtig ins Spiel, so dass sie sich schließlich mit 499:513 geschlagen geben musste.

Angesichts des bereits hohen Holzrückstandes war für das Amberger Schlusspaar rein rechnerisch nur noch ein Unentschieden drin. Mirjam Pauser schaffte es bereits nach drei Durchgängen, Rebecca Braun den Mannschaftspunkt abzuknöpfen. Sie gewann somit ihr Duell mit 534:508 und hatte den ersten Teil der Mission erfüllt. Spannender ging es bei Sandra Pirner-Weiß gegen Jennifer Petrik zu. Die Regensburgerin blieb über die gesamte Spieldistanz der Ambergerin dicht auf den Fersen. Pirner-Weiß ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen, mit 537:527 behielt sie die Oberhand und hatte den wichtigen Punkt für das Unentschieden in trockene Tücher gebracht.

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