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Amberg

FEB-Herren verlieren das Kellerduell

FEB Amberg hat gegen den TSV Zwickau mit 2:6 Punkten das Nachsehen und muss nun auf einen Ausrutscher des TSV hoffen.

Jan Hautmann und Co. unterlagen Zwickau. Foto: Andreas Brückmann
Jan Hautmann und Co. unterlagen Zwickau. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Eine schmerzliche Niederlage mussten die Kegler von FEB Amberg am Samstag hinnehmen. Mit 2:6 Punkten bei 3505:3592 Holz unterlag man in der 1. Kegel-Bundesliga dem TSV Zwickau im Kellerduell und muss nun bis Ende der Saison um den Klassenerhalt bangen.

Im Startpaar sollte eigentlich Matthias Hüttner und Florian Möhrlein gegen Florian Forster und Patrick Hirsch die Partie auf Sieg stellen. Doch während Matthias Hüttner seinen Gegner mehr und mehr in den Griff bekam und letztendlich mit 3:1 bei 617:595 den Mannschaftspunkt sicherte, hatte Möhrlein gegen Hirsch seine Mühe, blieb aber bis zur letzten Bahn in aussichtsreicher Position.

Doch im letzten Lauf sollte gar nichts mehr funktionieren und so musste Möhrlein nicht nur mit 1:3 Satzpunkten den Mannschaftspunkt abgeben, sondern verlor auch mit 560:598 wichtige Kegel.

Im Mittelpaar mussten nun Milan Wagner und Wolfgang Häckl gegen Lars Pansa und Daniel Grafe antreten. Wagner kam zwar gut in die Partie, doch Pansa zeigte von beginn seine Klasse und nutze zusätzlich eine Schwäche von Wagner im zweiten Lauf. Auch wenn Wagner sich im Anschluss eindrucksvoll zurückkämpfte, musste sich der Amberger mit 2:2 bei 597:617 geschlagen geben.

Wolfgang Häckl musste ebenfalls im zweiten Lauf eine Schwächephase überstehen und konnte dann nicht mehr die entscheidenden Akzente setzten, um Daniel Grafe am 3:1- (605:581) Punktgewinn zu hindern.

Mit 1:3 und 60 Kegel Rückstand war die Aufgabe für Michael Wehner und Jan Hautmann zwar schwer, aber nicht unlösbar. Gegen Torsten Scholle und Patrick Voigt mussten die beiden Amberger allerdings von Beginn an zum Angriff blasen.

Doch dieser Angriff sollte nicht so richtig zustanden kommen. Wehner machte gegen Scholle nach verhaltenem Start ein ordentliches Spiel und holte mit 3:1 bei 598:570 den Punkt für Amberg, doch auf der anderen Seite wirkte Hautmann an diesem Tag zu verkrampft und die zum Teil sensationellen Serien der beiden Gegner sollten irgendwann die Moral der Amberger brechen. Mit 1:3 Punkten bei 552:607 Kegel war die Niederlage für Amberg besiegelt.

Nun heißt es für Amberg, so schnell wie möglich den Blick nach vorne zu richten, denn der verbleibende Spielplan lässt den Oberpfälzern im letzten Heimspiel gegen Lorsch noch eine Möglichkeit, an Zwickau vorbeizuziehen, da Zwickau noch ein sehr schweres Restprogramm vor sich hat. (asc)

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