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Kegeln

FEB-Herren zeigen Siegeswillen

Amberger setzen sich gegen Friedrichshafen mit 5:3 durch.

Michael Wehner und Co. nutzen den Heimvorteil.  Foto: Jeff Fichtner
Michael Wehner und Co. nutzen den Heimvorteil. Foto: Jeff Fichtner

Amberg.Es war eine wirklich beeindruckende Leistung, die die Kegler von FEB Amberg ihren Zuschauern boten. Denn beim 5:3 (3675:3503) gegen Friedrichshafen zeigten die Amberger nicht nur guten Kegelsport, sondern auch starken Siegeswillen in dieser durchaus schwierigen Partie.

Zunächst nahmen die Gäste das Zepter in die Hand. Milan Wagner war gegen Lukas Funk ins Rennen gegangen. Wagner brachte insgesamt ein ordentliches Spiel auf die Bahn und hatte im letzten Lauf alle Möglichkeiten den Mannschaftspunkt zu holen, doch derzeit soll dem Amberger dieses Erfolgserlebnis verwehrt bleiben. Mit 1,5:2,5 bei 594:622 Kegel stand es 1:0 für die Gäste. Matthias Hüttner bekam es mit einem sehr gut aufgelegten Michael Reiter zu tun. Auch Hüttner machte ein ordentliches Spiel, doch Reiter hatte immer eine besser Antwort parat, und so war das 0:4 (606:638) das folgerichtige Resultat.

Nun standen Jan Hautmann und Wolfgang Häckl gegen Mario Listes und Dejan Lotina bereits gewaltig unter Druck. Mindestens ein Punkt musste her, um die Hoffnung auf den Sieg am leben zu halten. Jan Hautmann machte Listens sehr schnell klar, wer der Herr im Hause sein sollte. Mit zwei guten und zwei sehr guten Durchgängen demontierte Hautmann seinen überforderten Gegner und holte nicht nur mit 4:0 den Punkt, sondern besorgte mit 653:531 seiner Mannschaft einen Kegelvorsprung. Schade, dass Wolfgang Häckl die Spannung nicht ganz halten konnte. Nach überragenden 181 im Lauf zwei lief bei ihm wenig zusammen, was Lotina zu nutzen wusste. Mit 1:3 bei 588:604 war somit nur die Pflichtaufgabe erledigt.

Nun hatten Bernd Klein und Michael Wehner alles in der eigenen Hand, mindestens einen Punkt nach Hause zu holen. Darko Lotina und Nicolai Müller waren auf dem Papier keine leichte Aufgabe, doch beide Gästeakteure fanden nur schwer ins Spiel, was Klein und Wehner auf eindrucksvolle weise zu nutzen wussten. Im weiteren Spielverlauf dominierten beide Amberger das Spielgeschehen zur Freude der Zuschauer. Klein konnte mit 4:0 bei 611:560 mit sich zufrieden sein, und auch Wehner überzeugte mit 4:0 bei 623:548 gegen Müller.

Dieser Sieg verschafft den Ambergern nun etwas Luft im Abstiegskampf und zudem ist der Kontakt zum Mittelfeld nicht mehr so groß. (asc)

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