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Fussball

Frühes Aus im Totopokal für die DJK

Ammerthal unterliegt Hankofen-Hailing.

DJK-Coach Dominik Haußner Foto: Brückmann/Archiv
DJK-Coach Dominik Haußner Foto: Brückmann/Archiv

Ammerthal.Bereits in der ersten Runde des bayerischen Totopokals verabschiedeten sich die Fußballer der DJK Ammerthal durch eine überflüssige 1:3-Niederlage gegen die SpVgg Hankofen-Hailing aus dem Wettbewerb.

Überflüssig deshalb, weil die Gegentore einerseits durch individuelle Fehler zustande kamen, andererseits wurden vorne die reichlich vorhandenen Torchancen einfach nicht konsequent verwertet. Die Anfangsphase ging aber zunächst einmal klar an den Gast aus der Bayernliga Süd. Dieser zog durch immense Laufarbeit ein irres Pressing-Spiel auf, so dass die Ammerthaler kaum Zeit zum Atmen hatten und so auch zu keinem geordneten Spielaufbau fanden.

Torchancen blieben aber zunächst Mangelware, erst nach einem verunglückten Rückpass von Ferdinand Buchner musste DJK-Schlussmann Christopher Sommerer gegen Florian Sommersberger zum ersten Mal ernsthaft eingreifen (19.). Machtlos war Sommerer dann beim 1:0 für die SpVgg durch Sommersberger (27.) als dieser von einem leichtfertigen Ballverlust im Mittelfeld profitierte.

Erst danach fanden die Einheimischen besser ins Spiel und verpassten bei einer Doppelchance von Christian Schrödl (34./36.) die Möglichkeit zum Ausgleich. Diesen markierte schließlich in der 40. Minute Patrick Pfahler nach einer vorausgegangenen Musterkombination über Bernhard Neumayer und Dominik Richter.

Gleich nach Wiederbeginn hätte Richter mit seinem Alleingang die Führung für die DJK erzielen könnten, im Abschluss fehlten ein paar Zentimeter. Die nächste Topchance versiebte Schrödl nur wenig später, was auch umgehend durch wie aufgezogen agierende Gäste bestraft wurde. Nutznießer nach einem Stellungsfehler von Mario Zitzmann war Daniel Hofer, der zum 1:2 (66.) traf und nur fünf Minuten später nach einer weiteren ungenügenden Verteidigungsarbeit sogar das Ergebnis auf 1:3 stellte. Zitzmann (76.) hätte mit seinem schulmäßigen Kopfball noch verkürzen können, doch Gästetorwart Mathias Loibl parierte den Ball überragend.

„Leider konnten wir unsere drei bis vier hundertprozentigen Torchancen nicht nutzen. Von der Spielanlage hatten wir zwar leichte Vorteile, allerdings war uns der Gegner von der Spielintensität her und auch im Zweikampfverhalten überlegen. Es gibt schon noch Verbesserungspotential, paar Abstimmungsprobleme waren auch nicht zu übersehen. Ich denke aber, dass wir bis zum Saisonstart schon noch mal eine Schippe drauflegen können“, sagte DJK Trainer Dominik Haußner. (abd)

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