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Für die DJK Gebenbach geht es um alles

Malokus Team will die letzte Chance für den Aufstieg in die Regionalliga nutzen. Entscheidend sind die Spiele gegen Rain.
Von Alex Huber

Die DJK Gebenbach (in den weißen Trikots) muss nach den Begegnungen mit Rosenheim nun gegen Rain am Lech antreten. Foto: Jeff Fichtner
Die DJK Gebenbach (in den weißen Trikots) muss nach den Begegnungen mit Rosenheim nun gegen Rain am Lech antreten. Foto: Jeff Fichtner

Gebenbach.Zwei Spiele hat die DJK Gebenbach in der verlängerten Saison noch vor der Brust. Zwei Spiele, in denen es für das Team von Trainer Faruk Maloku um alles oder nichts geht. Weil sich der Tabellenzweite der Bayernliga Nord in Summe aus Hin- und Rückspiel nicht gegen den TSV 1860 Rosenheim durchsetzen konnte, steht die DJK nun vor der allerletzten Chance. Am Mittwoch (18.30 Uhr) geht es im Hinspiel auf heimischem Platz gegen den TSV Rain am Lech.

Faruk Maloku ist zuversichtlich, dass seiner Mannschaft der Regionalliga-Aufstieg gelingt. Foto: Andreas Brückmann
Faruk Maloku ist zuversichtlich, dass seiner Mannschaft der Regionalliga-Aufstieg gelingt. Foto: Andreas Brückmann

Gebenbachs Gegner beendete die reguläre Saison in der Bayernliga Süd ebenfalls auf dem zweiten Platz des Tableaus. In der ersten Runde der Relegation traf die Mannschaft von Coach Christoph Schmitt auf den SV Heimstetten. Im Hinspiel holte der TSV dabei noch ein 1:1-Unentschieden, im Rückspiel musste sich der Bayernligist allerdings mit 1:2 geschlagen geben, wodurch sich Heimstetten den Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern sicherte und Rain nun in der finalen Relegationsrunde nun auf Gebenbach trifft.

Mut für die kommende Aufgabe macht den Gebenbachern vor allem der Auftritt im Rückspiel gegen Rosenheim. Zwar reichte der DJK das 1:1 nicht, trotzdem zeigt sich Maloku stolz über die Leistung seiner Mannschaft: „Wir waren richtig nah dran am Aufstieg und ein ebenbürtiger Gegner. Letztendlich hat uns aber ein Tor gefehlt.“ Gegen den TSV Rain soll nun auch Profit aus dem hohen Aufwand geschlagen werden. Nach dem Rückspiel in Rosenheim sei der Blick seiner Spieler sofort auf die Partie am kommenden Mittwoch gegangen, erklärt Gebenbachs Coach. „Alle haben sofort mental umgeschaltet.“

An die Leistungen anknüpfen

Wenn Gebenbach also an die Leistung der beiden Begegnungen mit dem Regionalligisten anknüpft, stehen die Chancen für einen Aufstieg in die höchste Amateurklasse Bayerns gut. Bereits im Hinspiel gegen Rosenheim, in dem Malokus-Elf am Ende unglücklich mit 0:1 unterlag, wäre aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten mindestens ein Unentschieden drin gewesen.

Der Zuschauerschnitt

  • DJK Gebenbach:

    Die Spiele des Tabellenzweiten der Bayernliga Nord verfolgten im Durchschnitt 538 Zuschauer. Insgesamt sahen die gesamte Saison über 9150 Anhänger Begegnungen der DJK.

  • TSV Rain am Lech:

    Beim schwäbischen Vertreter aus der Bayernliga Süd sahen pro Spiel im Schnitt 273 Zuschauer zu. Über die ganze Saison verfolgten 4380 Anhänger die Spiele des TSV.

Rein statistisch geht Gebenbach als leichter Favorit in die letzte Relegationsrunde gegen Rain am Lech. Die Schwaben holten in der regulären Saison 16 Siege aus 32 Partien, die DJK hingegen ging satte 22 Mal als Sieger vom Platz. Der große Trumpf der Oberpfälzer dürfte wieder die Offensive sein. Gebenbach erzielte in der Bayernliga Nord 83 Tore und stellte gemeinsam mit Meister Aubstadt somit die beste Offensive im gesamten Feld. Die Stärken des TSV liegen dagegen eher in der Defensive: Mit 42 Gegentreffern avancierte die Abwehrreihe von Schneiders Team zur zweitbesten der Bayernliga Süd. Neun Begegnungen beendete die schwäbische Defensive um Keeper Kevin Maschke und Spielführer Fabian Triebel ohne Gegentor.

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Maloku hat die Qual der Wahl

Die Gebenbacher werden im ersten Aufeinandertreffen mit dem TSV allem Anschein nach mit dem gleichen Kader starten, wie am vergangenen Wochenende gegen Rosenheim. Da im Vergleich zur ersten Relegationsrunde keiner seiner Akteure gegen Rain ausfällt, kann Coach Maloku aus dem Vollen schöpfen. Gerade deshalb gibt man sich bei der DJK auch dementsprechend optimistisch. „Meine Jungs haben mittlerweile richtig Blut geleckt. Wir wollen den Aufstieg unbedingt“, erklärt Gebenbachs Trainer. „Wir glauben daran und es ist absolut realistisch, dass wir es auch wirklich schaffen können. Wir werden wieder alles aus uns rausholen, um dann mit einem guten Ergebnis ins Rückspiel gehen zu können.“

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