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Kegeln

Für die FEB-Herren zählt nur ein Sieg

Amberger stehen gegen Lorsch unter Erfolgsdruck.

Jan Hautmann und Co. sind am Samstag gefordert. Foto: Brückmann
Jan Hautmann und Co. sind am Samstag gefordert. Foto: Brückmann

Amberg.Die Bayernliga-Keglerinnen von FEB Amberg treten am Sonntag zum letzten Auswärtsspiel der Saison an. Das Team um Anja Kowalczyk gastiert beim Tabellenschlusslicht SKC Steig Bindlach (Spielbeginn 13 Uhr).

Die Ambergerinnen stehen nach der Niederlage in Bamberg mit 14:18 Punkten auf dem siebten Platz und haben damit den Klassenerhalt bereits geschafft. Daher steht man an den beiden letzten Spieltagen nicht unbedingt unter Zugzwang und kann relativ entspannt in die verbleibenden Partien gehen. Anders sieht es bei den Gastgeberinnen aus, sie benötigen die Punkte noch, um den Abstieg möglicherweise in letzter Sekunde abzuwenden.

Neben Anja Kowalczyk, Silke Kirchberger, Annette Krieger, Tanja Immer und Sandra Pirner-Weiß ist der gewohnte Kader wohl komplett. Auch Mirjam Pauser wird nach ihrer Verletzungspause aller Voraussicht nach wieder auflaufen können.

Ein weiteres spielfreies Wochenende liegt hinter den Keglern von FEB Amberg, bevor die Oberpfälzer am Samstag um 12 Uhr die Mannschaft von Nibelungen Lorsch zum Abstiegsgipfel in der 1. Bundesliga erwarten.

Die Mannschaft aus Lorsch steht derzeit mit 10:22 Punkt auf Platz sieben und wäre mit einem Sieg für die Mannschaft aus Amberg (8:24) erreichbar. Im letzten Heimspiel gegen den ASV Neumarkt bekamen die Hessen wegen eines Nichtantritts der Neumarkter einen 8:0-Sieg zugesprochen.

Wenn man sich den Kader von Lorsch ansieht, so ist es einmal mehr verwunderlich, dass diese Mannschaft in solch großer Bedrängnis ist. Mit Jochen Steinhauer, Frank Gutschalk, Thorsten Gutschalk und Holger Walter stehen namhafte Akteure in den Reihen von Lorsch. Allerdings wurden diese nicht immer in der Bundesliga eingesetzt. Die Hintergründe dieser Personaltaktik dürften in der Stabilisierung der 2. Mannschaft von Lorsch in der 2. Bundesliga zu suchen sein. Doch es wird damit zu rechnen sein, dass die Gäste am Samstag alle zur Verfügung stehenden Kräfte ins Rennen schicken, um den Abstieg aus der 1. Bundesliga noch zu verhindern.

In Amberg ist der Druck bei Jedem zu spüren. Es macht keinen Sinn mehr zu rechnen oder zu spekulieren. Es zählt nur noch ein Sieg, um die Hoffnung auf den Klassenerhalt zu wahren. Die Mannschaft hat die letzten Tage intensiv genutzt, um sich auf dieses wichtige Spiel vorzubereiten. Das letzte Auswärtsspiel in Zerbst hat einmal mehr gezeigt, dass die Amberger jederzeit in der Lage sind, Topleistungen auf die Bahn zu bringen.

Nun gilt es aber, die Nerven im Griff zu haben und auf den Punkt fit zu sein. Teamchef Wehner hat alle Spieler gesund zur Verfügung. (asc)

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