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Relegation

Gebenbach trifft auf Rosenheim

Im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga steht der Gegner der DJK nun fest. Maloku weiß um die Schwere der Aufgabe.
Von Alex Huber

Für Kapitän Timo Kohler und die DJK Gebenbach geht es in der Relegation gegen den TSV 1860 Rosenheim. Foto: Jeff Fichtner
Für Kapitän Timo Kohler und die DJK Gebenbach geht es in der Relegation gegen den TSV 1860 Rosenheim. Foto: Jeff Fichtner

Gebenbach.Nach dem Abstieg des FC Ingolstadt in die 3. Liga steht nun auch der Relegationsgegner für die DJK Gebenbach fest: Im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga Bayern trifft die Mannschaft von Trainer Faruk Maloku am Donnerstag (14 Uhr) auf den TSV 1860 Rosenheim. Der Verein aus dem 900-Einwohner-Örtchen blickt dem Aufeinandertreffen mit dem Hochkaräter mit Euphorie entgegen.

Nach 22 Siegen aus 34 Spielen in der Bayernliga Nord blickt Gebenbach auf die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte zurück. Lediglich drei Punkte trennten die DJK am Ende der regulären Spielzeit 2018/19 vom Spitzenreiter TSV Aubstadt. Als Vizemeister muss Malokus Team nun den Weg über die Aufstiegsrelegation gehen. Auf wen die Gebenbacher dort treffen, entschied sich erst am Dienstagabend. Weil der FC Ingolstadt seine Partie gegen den SV Wehen-Wiesbaden mit 2:3 verlor, steigt nicht nur die erste Mannschaft der Schanzer in die 3. Liga, sondern auch die U21 in die Bayernliga ab. Hätte sich der FC über die Relegation den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gesichert, wäre es für Gebenbach gegen die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth gegangen.

Ein „Highlight“ für Gebenbach

Nun trifft die DJK – zunächst vor heimischem Publikum – auf Rosenheim. Der TSV landete nach dem letzten Spieltag der Regionalliga Bayern auf dem 15. Tabellenplatz und muss nun weiter um den Klassenerhalt bangen. Den Rosenheimern gelangen in der abgelaufenen Spielzeit nur zehn Siege, in 17 Begegnungen musste sich das Team von Trainer Thomas Kasparetti dagegen geschlagen geben. Die 37Punkte reichten am Ende nicht für den direkten Klassenerhalt. Nichtsdestotrotz stellt Rosenheim für Gebenbach den wohl härtesten Kontrahenten dar, gegen den der Bayernligist jemals antreten musste. Wegen der Klasse des Gegners ist die Vorfreude im Verein aus dem 900-Einwöhner-Örtchen aber auch dementsprechend groß. „Das ist ein absolutes Highlight und wir freuen uns darauf“, erklärt Faruk Maloku.

Im Gegensatz zu Rosenheim lief es für das Team des 41-Jährigen in dieser Saison über weite Strecken wie am Schnürchen. Mickrige fünf Niederlagen musste Gebenbach im erst zweiten Jahr in der Bayernliga verkraften, gemeinsam mit Spitzenreiter Aubstadt stellte die DJK den treffsichersten Angriff (83.)

Trotz ihres kombinationsstarken Angriffspiels ließ Malokus Elf gerade in der Schlussphase der Saison aber auch unnötig Punkte liegen, denn nach dem 29. Spieltag führte Gebenbach die Bayernliga Nord noch an.

Die DJK will alles versuchen

Nachdem Aubstadt die DJK im Schlussspurt noch überholte und sich die Meisterschaft nicht mehr nehmen ließ, befassten sich Maloku und sein Trainerteam in den vergangenen Tagen bereits mit beiden möglichen Gegnern. An einem schweren Los führte aber ohnehin kein Weg vorbei. „Wir wissen natürlich, dass es ungemein schwer werden wird, gegen einen Regionalligisten zu bestehen“, sagt Gebenbachs Coach. „Trotzdem wollen wir alles versuchen und zu Hause ein tolles Spiel abliefern.“

Verzichten muss Maloku im auch für ihn bislang größten Spiel als Coach auf Abwehrspieler Julian Ceesay, der nach wie vor wegen seines Kieferbruchs ausfällt. Im Mittelfeld fehlen dem Bayernligisten aufgrund von Verletzungen außerdem Johannes Scherm und Routinier Kai Hempel. Ansonsten kann Maloku bei seiner Kaderplanung aus dem Vollen schöpfen.

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