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Bayernliga

Gebenbach unterliegt in Abtswind

Die DJK hat auswärts deutlich mehr Spielanteile als daheim gegen Großbardorf – aber erneut wenig Glück.
Von Jeff Fichtner

Benjamin Epifani (r.) spielte diesmal von Anfang an. Foto: Jeff Fichtner
Benjamin Epifani (r.) spielte diesmal von Anfang an. Foto: Jeff Fichtner

Gebenbach.Bei der DJK ist niemand froh darüber, dass auch das Spiel in Abtswind mit 1:2 verloren worden ist. Tristesse herrscht aber nicht. Der Fast-Aufsteiger hat es knapp gemacht. Zuwenig? Ja. Schon ein einziges Unentschieden würde der Truppe von Cheftrainer Faruk Maloku sehr gut zu Gesicht stehen. Aber es gibt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, ist der Übungsleiter überzeugt. Schon gar nicht vor dem Spiel am Mittwoch gegen den 1. FC Sand.

Gegenüber der Mittelbayerischen macht der Coach keinerlei Rechnungen wegen der beiden noch fehlenden Spiele auf. Er spricht viel lieber freundschaftlich mit seinen Spielern, baut sie immer wieder auf, schenkt ihnen großes Vertrauen. Maloku ist ein Mann der offenen, aber fairen Worte.

Der Trainer hat seine Mannschaft bis zum 0:1 deutlich am Drücker gesehen, aber ohne zwingende Chancen, in einem guten Spiel voll Energie. Ein Freistoß des TSV wurde zuerst abgewehrt, „der zweite Ball ging Richtung Auslinie, es gab bei uns hinten Unordnung, Abtswind hat schnell geschaltet und getroffen“. Nach einer Chance der DJK habe der TSV einen Konter sehr gut durchgespielt, zu gut, und es stand 0:2 aus Gebenbacher Sicht (21./23.). Maloku: „Das Spiel war auf den Kopf gestellt.“ Auf inzwischen geführte Diskussionen dazu, ob diese Tore Geschenke gewesen sein könnten, lässt sich der Trainer nicht ein.

„Wir werden momentan durchs Dorf getrieben“, so Maloku. Er meint nicht Gebenbach, sondern das „Fußball-Dorf“ im Allgemeinen. „Wir müssen da durch“, weiß er. In Gebenbach seien allemal genug Erdung und Bodenständigkeit vorhanden, um solch einen Prozess des Sich-wieder-Findens gut zu meistern. Die Mannschaft sei auch jetzt selbstbewusst, und sie bemühe sich. Was derzeit fehle, seien ein Stück mehr Aufmerksamkeit in jeder Situation und die gewohnte Leichtigkeit im eigenen Spiel. Beides werde sich wieder einstellen, lässt der Cheftrainer keinen Zweifel. Auch in einer starken Liga, die „nicht ohne“ sei.

Das Tor durch Marco Seifert (88.) sieht Maloku als verdienten Lohn, und „wenn das zehn Minuten vorher gefallen wäre, wäre mehr drin gewesen“. Der Trainer lässt sich und die ihm anvertrauten Fußballer nicht irritieren: „Die ganze Mannschaft zählt, das Miteinander ist extrem wichtig, Fleiß und Zuversicht werden sich auszahlen.“ Er baut auf die Begeisterungsfähigkeit, die nur eine Pause mache. Fußball bei der DJK müsse Spaß machen, stets auch den ungeheuer vielen treuen Fans. Das sei im kleinen Dorf der beste „Zaubertrank“ für eine Mannschaft, für die Siege lange Zeit einfach selbstverständlich waren. Die Fans werden da sein, am Mittwoch, 18.30 Uhr, daheim gegen den 1. FC Sand.

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