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Amberg

HG-Damen müssen eine Reaktion zeigen

Nach der ärgerlichen Derbyheimniederlage hatten die Bezirksliga-Handballer der HG Amberg Zeit, um die Wunden zu lecken.

Die Damen der HG Amberg (in Orange) sind am Wochenende in Altdorf zu Gast.Foto: Andreas Brückmann
Die Damen der HG Amberg (in Orange) sind am Wochenende in Altdorf zu Gast.Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Die beste Ausgangsposition im Aufstiegsrennen ist nun futsch, und die Vilsstädter müssen beim Spiel am Samstag bei der TS Herzogenaurach II zusehen, dass sie wieder in die Erfolgsspur finden.

Die HG ist mittlerweile auf den vierten Rang abgerutscht, hat aber eine Partie weniger ausgetragen als die Konkurrenz. Mit einem Sieg bei der BOL-Reserve sind die Amberger zumindest auf Kurs in Sachen Relegationsplatz und können sich weiter Hoffnungen auf die Rückkehr in die höchste Spielklasse machen.

Das Team von Trainer Roman Will hat aber nun alle Joker verbraucht und darf sich nichts mehr erlauben. Die Aufgabe beim Tabellenachten ist schwieriger, als der Blick auf die Tabelle vermuten lässt, denn im Kader der Herzogenauracher stehen viele routinierte Spieler, die handballerisch einiges vorzuweisen haben. Besonderes Augenmerk muss Marcel Schneider und Peter Kares gelten, die auf Platz acht und elf der Torschützenliste liegen. Gerade in eigener Halle hat sich die Turnerschaft auch bei Niederlagen teuer verkauft und deswegen darf der Drittletzte des Zehnerfeldes auf keinen Fall unterschätzt werden.

Für die Amberger gilt es, jetzt nicht den Glauben an die eigene Stärke zu verlieren, denn dafür hat die junge Mannschaft einfach zu viel Potenzial. Nun heißt es, die Nerven zu bewahren und alles in die Waagschale zu werfen, dann sollte es auch mit dem Auswärtssieg klappen. Anwurf ist um 19 Uhr.

Nach einem spielfreien Faschingswochenende greifen die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg wieder ins Spielgeschehen ein. Der letzte Auftritt der Vilsstädterinnen war die deutliche Derbyniederlage bei der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Eine Niederlage gegen den Tabellenzweiten war zwar keine Überraschung, die Mannschaft hatte aber viel von dem vermissen lassen, was nur eine Woche vorher fast den Sensationssieg gegen Spitzenreiter Forchheim ermöglicht hätte. Beim Tabellensiebten möchte sich das Schlusslicht nun wieder besser präsentieren.

Altdorf hat nach einer guten Hinrunde an Boden verloren und führt mit 13:15 Punkten die zweite Tabellenhälfte an. Zuletzt mussten die Mittelfränkinnen eine deutliche 23:36-Auswärtsniederlage in Forchheim quittieren und wollen diese Scharte in eigener Halle sicherlich auswetzen.

Für die Ambergerinnen geht es darum, im Angriff entschlossener den Abschluss zu suchen, die zugesprochenen Siebenmeterwürfe hochprozentiger zu verwandeln und die Ballverluste zu reduzieren, damit der Gegner nicht zu viele einfache Tore aus Gegenstößen erzielen kann. Das Trainergespann Nadine Pohl/Christof Heiduk fordert eine Reaktion auf die Derbyniederlage und eine starke kämpferische Vorstellung. Anwurf ist um 18.30 Uhr. (aro)

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