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Handball

HG-Damen stehen am Scheideweg

Für die Ambergerinnen wäre ein Sieg im Kellerduell gegen die Damen von Oberviechtach lebensnotwendig.
Von Robert Torunsky

Für die Damen der HG Amberg (in orangen Trikots) geht es gegen Oberviechtach um viel. Archivfoto: Brückmann
Für die Damen der HG Amberg (in orangen Trikots) geht es gegen Oberviechtach um viel. Archivfoto: Brückmann

Amberg.Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg gastieren am Sonntag beim HV Oberviechtach. Das Kellerduell ist für die nach Pluspunkten gleichauf liegenden Teams entscheidend für den weiteren Saisonverlauf. Die Gastgeberinnen haben bislang zwei Unentschieden vorzuweisen, die Vilsstädterinnen einen Saisonsieg – der Verlierer des Kräftemessens hat im Kampf um den Klassenerhalt ganz schlechte Karten. Der Aufsteiger aus Oberviechtach hat mit Tina Lottner die überragende Torschützin der BOL in seinen Reihen: Die 23-Jährige traf in sechs Spielen bereits 71 Mal und erzielt damit knapp zwölf Tore pro Partie. Lottner ist nie ganz auszuschalten, deswegen muss es das Ziel der HG-Deckung sein, die Mitspielerinnen aus der Partie zu nehmen und Lottner bei einer verschmerzbaren Ausbeute zu halten.

Nach der ernüchternden 12:29-Heimniederlage gegen Spitzenreiter SG Regensburg hatten die Ambergerinnen ein spielfreies Wochenende und etwas länger als sonst zur Vorbereitung. Angesichts der Bedeutung der Partie sind aber vor allem Kampfgeist und Nervenstärke entscheidend. Ein Erfolg in Oberviechtach wäre der erhoffte Brustlöser und deshalb hofft das Trainergespann Peter Eckl/Bernhard Karl darauf, die bestmögliche Formation aufbieten zu können. Anwurf ist um 15 Uhr.

Notizen aus dem Lager der HG Amberg

  • Aufstellung der HG Damen:

    Tor: Porst; Feld: Lösch, Schaller, Baltz, Karl, Selina Wrosch, Beer, Behringer, Engelbrecht, Leonie Wrosch, Mertel, Sommer, Grasmik und Ludwig.

  • Aufstellung der HG-Herren:

    Tor: Wismeth, Raschke; Feld: Rössle, Zilak, Nachtman, Lulla, M. Schaller, Schatz, Franz, J. Schaller, Andersch, Kührlings, Maiwald und Turrner.

  • Ausblick:

    Die HG-Damen können nach dem Duell gegen den HV Oberviechtach am Sonntag erst einmal pausieren. Weiter geht es am 15. Dezember mit dem Auswärtsspiel bei der HG Eckental. Die HG-Herren spielen an diesem Tag ebenfalls gegen die HG Eckental.

Auf die Bezirksliga-Handballer der HG Amberg wartet derweil am Sonntagabend mit dem Gastspiel beim TSV Röthenbach eine sehr undankbare Aufgabe: Nicht nur die nervige Anwurfzeit um 18 Uhr ist gewöhnungsbedürftig und auch die Halle wurde in der Vergangenheit häufig mit einem Eisstadion verglichen. Damit die Vilsstädter nicht ausrutschen, müssen sie eine konzentrierte Leistung abliefern: Der Gegner ist nämlich besser als der Tabellenstand es ausdrückt. Der Neunte des Zehnerfelds hielt viele Partien sehr gut mit und musste sich häufig nur knapp geschlagen geben. Insgesamt reichte es für Röthenbach bislang nur zu einem Sieg gegen Schlusslicht Winkelhaid und wenn die Nürnberger Vorstädter die Klasse halten wollen, dann müssen sie gerade in den Heimspielen punkten. Die Amberger würden die Spielklasse im Idealfall gerne verlassen, doch die junge Mannschaft muss nach ihren glänzenden Heimauftritten erstmal auswärts die nötige Reife nachweisen. Das letzte Sonntagsspiel bei der SG Auerbach/Pegnitz II ging in die Binsen und das sollte der Truppe von Roman Will Warnung genug sein. Der Handballlehrer aus Pilsen und seine Mannschaft hatten zuletzt ein spielfreies Wochenende, die Ergebnisse aus den anderen Hallen haben aber den Status als Verfolger gefestigt.

Der TSV hat mit Erik Bär und Niko Weiß zwei Akteure in seinen Reihen, die jeweils durchschnittlich sechs Tore pro Partie erzielten. Ihnen muss das Hauptaugenmerk gelten und da sind nicht nur die Defensivspezialisten gefordert. Gerade auswärts zählt jeder Ballgewinn in der Deckung, die dann aber auch hochprozentig genutzt werden sollten.

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