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Handball

HG-Damen stehen unter Erfolgsdruck

Amberger wollen Forchheim in der Tabelle überholen.

Die Amberger Damen müssen sich gegen die SG Rohr/Pavelsbach beweisen.  Foto: Josef Schaller
Die Amberger Damen müssen sich gegen die SG Rohr/Pavelsbach beweisen. Foto: Josef Schaller

(aro) Amberg.Die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg wollen am Samstag den vielleicht schon letzten Strohhalm im Abstiegskampf ergreifen: Das Schlusslicht (5:25 Punkte) empfängt um 17 Uhr in der GMG-Dreifachsporthalle den Tabellenzehnten SG Rohr/Pavelsbach (8:20).

Die Ambergerinnen hatten in dem noch jungen Handballjahr reichlich Gelegenheiten, bereits vor den Gästen aus dem Landkreis Neumarkt zu stehen. Die junge Mannschaft konnte aber gleich drei enge Spiele nicht gewinnen und deshalb baumelt die Rote Laterne weiter in der Vilsstadt. Unabhängig vom Ligaverbleib soll es gegen die SG mit dem ersten Heimsieg der Saison klappen. Dazu müssen die Ambergerinnen aber nicht nur deutlich effektiver werfen als bei der 19:31-Auswärtsniederlage vor Wochenfrist, sondern auch besser verteidigen.

Da die von Trainer Jürgen Heubeck trainierten Gäste keine klassischen Rückraumwerferinnen in den Reihen haben, gilt es in erster Linie, im Verbund Durchbrüche, das Abräumen auf Außen und Kreisanspiele zu verhindern. Dazu wollen die Ambergerinnen in eigener Halle nicht in so viele Schnellangriffe laufen, die zu einfachen Gegentoren führen.

Die Handballer der HG Amberg greifen am Samstag wieder ins Geschehen der höchsten Spielklasse des Bezirks Ostbayern ein: Das Duell gegen den Tabellennachbarn HC Forchheim könnte durchaus das wichtigste Heimspiel der verbleibenden Saison werden. Die Oberfranken (9:15 Punkte) haben durch den 28:26-Sieg beim TV Erlangen-Bruck III (10:16) nicht nur die Amberger (8:16) hinter sich gelassen, sondern auch die „Brucker“ in den Abstiegskampf reingezogen.

Gegen Forchheim konnten die Amberger das Hinspiel mit 28:26 gewinnen und die „Flippers“ brennen auf Revanche. Der HC konnte sich zur Rückrunde mit dem drittligaerfahrenen Thomas Halota verstärken. Die Forchheimer Verantwortlichen haben die Partie als „Schlüsselspiel“ ausgemacht und werden dementsprechend motiviert und fokussiert anreisen.

Die Amberger wollen die Punkte trotzdem in der Oberpfalz behalten. Ein Sieg oder ein Unentschieden würde den gewonnenen direkten Vergleich bedeuten, was im Kampf um den Klassenerhalt meist so etwas wie einen Extra-Punkt darstellt. Viele aussichtsreiche Heimspiele hat die Mannschaft von Trainer Roman Will nicht mehr und deswegen wollen die Akteure gegen Forchheim alles investieren.

Im Duell des Tabellenneunten gegen den Achten kann der Heimvorteil das Zünglein an der Waage sein und deswegen hofft die Mannschaft auf zahlreiche Zuschauer. Anwurf ist um 19 Uhr. (aro)

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