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Relegation

HG kämpft um den Aufstieg

Die Amberger Handballer wollen in die Bezirksoberliga. Am Wochenende stehen zwei Spiele an. Gegner ist der FC Neunburg.

Die HG Amberg (in grau) hat den Direktaufstieg verpasst. Nun bietet sich den Bezirksliga-Handballern eine neue Chance.. Foto: Andreas Brückmann/Archiv
Die HG Amberg (in grau) hat den Direktaufstieg verpasst. Nun bietet sich den Bezirksliga-Handballern eine neue Chance.. Foto: Andreas Brückmann/Archiv

Amberg.Fünf Wochen nach dem letzten Saisonspiel greifen die Bezirksliga-Handballer am kommenden Wochenende wieder zum ungeharzten Leder – und das gleich doppelt, denn die Relegationsspiele gegen den FC Neunburg vorm Wald um den Aufstieg werden am Samstag und Sonntag ausgetragen.

Beide Teams haben die 2019/2020 auf dem zweiten Platz ihrer Staffeln beendet und es gibt einige Parallelen. Während den Ambergern (29:7 Punkte) aufgrund der knappen 22:23-Niederlage beim Meister Buckenhofen (30:6) letztlich nur ein Törchen zum Direktaufstieg fehlte, hatten auch die Pfalzgrafenstädter (27:9 Punkte) letztlich nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs gegen Meister Obertraubling (27:9) hauchdünn das Nachsehen.

Neunburg stellte in der Ost-Staffel mit knapp 600 Toren in 18 Partien die mit Abstand torhungrigste Offensive. Mit Linkshänder Fabian Steininger (138 Treffer) und Christopher Stefan (111) sind zwei Spieler in den Top fünf der treffsichersten Spieler notiert.

Die Schwäche des FC ist eher die Defensive, denn dort kassierte man die drittmeisten Gegentreffer im Zehnerfeld. Solche Zahlen sind aber Schall und Rauch, denn in Entscheidungsspielen gelten oft andere Gesetze.

Die Amberger hoffen, dass es erneut so laufen wird wie bei der letzten Teilnahme an einer Relegation im Jahr 2016. Damals gelang der HG Amberg II der Wiederaufstieg in die Bezirksliga – mit dabei aus dem aktuellen Kader waren Philipp Lulla, Markus Sammet, Leonard Maiwald, Maximilian Schaller, Sebastian Kistenpfennig sowie die Torhüter Dominik Raschke, Christian Wismeth und Stefan Beyer. Beyer rückt für den verletzten Christian Wismeth ins Aufgebot, auch Sebi Kistenpfennig verpasst verletzt das Highlight der Saison. Dafür sind Linkshänder Lucas Kührlings und Allrounder David Zilak, die humpelnd das Spielfeld beim letzten Auftritt gegen Eckental verließen, wieder mit an Bord. „Alle Spieler sind vorbereitet“, blickt Trainer Roman Will auf die Spiele voraus, die im Europacup-Modus ausgetragen werden. Bei Punkt und Torgleichheit entscheiden die mehr erzielten Auswärtstore. Der Handballlehrer aus Pilsen hofft, dass sich seine junge Mannschaft selbst nicht zu sehr unter Druck setzt und sich am Samstagabend um 20 Uhr in der Neunburger Hauptschulturnhalle eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel verschafft. Das wird am Sonntag um 16.30 Uhr in der GMG-Dreifachturnhalle angepfiffen.

HG-Vorsitzender Frank Mitschke appelliert an die Amberger Handballfans: „Ich hoffe, dass am Samstag viele Schlachtenbummler in Neunburg dabei sind und unsere Halle am Sonntag voll ist. Die Mannschaft hat sich die Unterstützung verdient.“ Für beide Vereine wäre die Rückkehr in die höchste Spielklasse Ostbayerns etwas Besonderes, den Ambergern würde nach vielen Jahren ein Derby gegen den HC Sulzbach winken. Doch das ist Zukunftsmusik, mit Neunburg wartet eine hohe Hürde, die in zwei Partien innerhalb von 20 Stunden übersprungen werden muss.

Voraussichtliche Aufstellung, HG Amberg: Tor: Beyer, Raschke; Feld: Turner, Nachtman, Zilak, Lulla, J. Schaller, Rössle, Andersch, Kührlings, M. Schaller, Sammet, Maiwald, Franz, Schatz und Eimer.

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