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Handball

HG-Teams gehen leer aus

Die Amberger Herren verlieren in Altdorf mit 31:34. Die Amberger Damen haben in Schwarzenfeld mit 22:33 das Nachsehen.

Die BOL-Handballer der HG Amberg verloren beim TV Altdorf ihr erstes knappes Spiel der Saison.  Foto: Torsten Baier
Die BOL-Handballer der HG Amberg verloren beim TV Altdorf ihr erstes knappes Spiel der Saison. Foto: Torsten Baier

Amberg.Die Bezirksoberliga-Handballer der HG Amberg haben das erste knappe Spiel der Saison verloren: Bei der 31:34 (15:17)-Niederlage beim TV Altdorf fehlte den Vilsstädtern nicht viel, Betreuer Markus Hartleb sprach im Nachgang von „dem nötigen Quäntchen Glück und auch die BOL-Erfahrung des Vorjahresdritten“.

Die Gastgeber aus Mittelfranken hatten sich für das Heimspiel viel vorgenommen, denn die ersten beiden Partien in der Grundschulhalle hatte Altdorf verloren. Entsprechend motiviert ging das Heimteam zu Werke und führte nach etwas über vier Minuten auch mit 3:1.

Anschließend fanden die Gäste immer besser in Spiel. Drei Treffer von Rechtsaußen Lucas Kührlings innerhalb von nur 104 Sekunden bedeuteten das 6:5 aus Sicht der HG. Nun wogte die Partie hin und her, bis sich die Altdorfer in der 25. Minute durch einen kurzen Zwischenspurt auf 15:11 absetzen konnten. Ein Doppelpack von Julian Schaller brachte die Amberger, die auf Paul Rössle und Marius Wurm verzichten mussten, zur Pause aber wieder auf zwei Treffer heran.

Den Vorsprung verteidigt

Nach Wiederanpfiff konnten die Hausherren diesen Vorsprung zunächst verteidigen. In der 48. Minute gelang dann HG-Spielmacher Marek Nachtman der Ausgleichstreffer zum 27:27, und der Aufsteiger durfte sich Hoffnungen auf den zweiten Heimsieg machen.

In der Schlussphase konnten die Altdorfer dann mehr Routine in die Waagschale werfen. Amberg stemmte sich – insbesondere in Person des starken Sean Turner – gegen die drohende Niederlage, war aber nicht mit Fortuna im Bunde. Am Ende siegte Altdorf mit 34:31.

„Wir haben gegen einen starken Gegner verloren“, bilanzierte Hartleb. „Die individuelle Klasse der Altdorfer Rückraumspieler hat uns von Anfang an das Leben schwergemacht. Am Ende haben Kleinigkeiten den Ausschlag gegeben.“ Nach Meinung Hartlebs wäre der TV sogar zu schlagen gewesen, doch dafür hätte alles passen müssen. „Unkonzentriertheiten kann man sich in der BOL nicht leisten. Ich hoffe, dass wir das im Rückspiel noch etwas besser machen“, lautete das Fazit von Trainer Roman Will.

Das Derby zwischen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld und der HG Amberg in der Handball-Bezirksoberliga hatte keine anderen Gesetze: Der Aufstiegsfavorit bezwang im Schwarzenfelder Sportpark das Schlusslicht klar mit 33:22 (16:11).

In der Anfangsphase der Begegnung konnten die Vilsstädterinnen noch gut mit dem Spitzenreiter aus Nabburg/Schwarzenfeld mithalten: Ein Doppelschlag von Isi Behringer sorgte nach zwölf Minuten für den 7:7-Zwischenstand. In der Folgezeit leisteten sich die Gäste aber zu viele Ballverluste, die durch Gegenstöße bestraft wurden. Die Deckung hatte die Ex-Ambergerin Anja Hirschmann zwar ganz gut im Griff, fand aber während der gesamten Spieldauer kein Mittel gegen die an den Kreis auflösenden Rückraumspielerinnen. „Da haben wir uns nicht angestellt“, bilanzierte Co-Trainer Christof Heiduk. „Aus der Nahwurfzone ist es dann natürlich auch für die Torhüterinnen sehr schwer.“ Nabburg/Schwarzenfeld führte folglich zur Pause mit 16:11.

Größere Routine und Klasse

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gastgeberinnen den Vorsprung verteidigen, obwohl die Ambergerinnen ordentlich spielten. Erst in der Schlussphase machte sich dann die größere individuelle Klasse und Routine der HSG wieder stärker bemerkbar und Nabburg/Schwarzenfeld konnte das Ergebnis auf den 33:22-Endstand ausbauen. „Das war keine schlechte Leistung heute. Nabburg/Schwarzenfeld ist nicht unsere Kragenweite, wir müssen die Punkte gegen andere Teams holen“, so Heiduk. (aro)

Team-Statistiken

  • HG-Herren:

    Tor: Bar, Porst; Feld: Schaller 6/2, Thomas 6/3, Behringer, P. Ludwig je 3, Baltz, Lösch, Mertel, Sommer je 1 sowie Klisa, Karl und Kardos. (aro)

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