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Handball

HG vor richtungsweisendem Duell

Auf Amberg wartet bei der HSG Erlangen/Niederlindach eine schwere Aufgabe.
Robert Torunsky

Alex Franz und seine Amberger Kollegen sind in der Seebachgrundhalle gefodert.  Foto: Torsten Baier
Alex Franz und seine Amberger Kollegen sind in der Seebachgrundhalle gefodert. Foto: Torsten Baier

Amberg.Drei Türchen darf Bezirksoberligist HG Amberg am „Handball-Adventskalender“ noch öffnen, dann ist Weihnachtspause. Und alle drei haben es in sich: Am Sonntag wartet das richtungweisende Duell bei der HSG Erlangen/Niederlindach, dann folgt das Gastspiel beim aktuellen Tabellenzweiten SG Regensburg und zu guter Letzt das Derby gegen den HC Sulzbach zum Abschluss der Hinrunde.

Damit die Vilsstädter halbwegs beruhigt Weihnachten feiern können, sollte noch etwas Zählbares her, denn der aktuelle Tabellenstand täuscht angesichts des erwähnten Restprogramms. Aktuell liegt das Team von Trainer Roman Will mit 6:8 Punkten auf einem guten siebten Platz, würde im Falle einer Niederlage aber mindestens von dem Tabellenzehnten aus Mittelfranken (5:11) überholt werden. Die hinter der HG platzierten oberfränkischen Teams, HC Forchheim und SV Buckenhofen, treffen im direkten Duell aufeinander, so dass hier ebenfalls mindestens ein Team mit den Oberpfälzern die Plätze tauschen würde.

Das wollen die Amberger mit aller Macht verhindern: Die Niederlagen beim Vorjahresdritten TV Altdorf und vor Wochenfrist im Derby gegen die SG Auerbach/Pegnitz kamen nicht unerwartet, aber gegen Erlangen/Niederlindach wäre der perfekte Zeitpunkt, wieder einmal zu punkten.

Die von Dr. Klaus Watzinger trainierten Hausherren stehen noch stärker unter Druck, denn sie haben bereits eine Partie mehr ausgetragen als die HG. Das Team wurde vor Saisonbeginn auch in der vorderen Hälfte der Tabelle erwartet, so dass die bisherige Bilanz der HSG schon besorgniserregend ist. Mit einem Sieg über Amberg könnte Erlangen/Niederlindach die Ausgangslage deutlich verbessern: Eine wichtige Rolle sollen dabei Lukas Stübinger und Robin Schmieding spielen, die auf Rang drei und acht der BOL-Torschützenliste stehen. Auf diese beiden sollte die Deckung der HG besonders aufpassen.

Die Will-Truppe muss in der ungeliebten Seebachgrundhalle Hannberg eine Top-Leistung – ähnlich wie gegen den verlustpunktfreien Auerbach/Pegnitz – abrufen. Schönheitspreise werden nicht verliehen, Konzentration, Entschlossenheit und Kampfgeist sind Trumpf. Der Handballlehrer aus Pilsen hofft, dass David Zilak wieder mit an Bord sein kann, und er mit einer vollen Auswechselbank diese schwierige Aufgabe bewältigen kann. „Erlangen/Niederlindach muss gegen uns gewinnen und wird alles reinwerfen. Darauf müssen wir vorbereitet sein“, so Will. Anwurf ist um 16 Uhr.

Zur voraussichtliche Aufstellung: der HG Amberg gehören im Tor: Raschke und Kiener sowie auf dem Feld: Nachtman, J. Schaller, Turner, Andersch, Lulla, Franz, Kührlings, Rössle, Zilak (?), Lehmeier und Sammet. (aro)

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