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Kegeln

Hirschau macht sein Meisterstück

Für das RW-Team stehen nun die Aufstiegsspiele zur ersten Bundesliga an.

So sehen Meister aus: Das Team von RW Hirschau  Foto: Alexander Held
So sehen Meister aus: Das Team von RW Hirschau Foto: Alexander Held

Hirschau.Die Zweitliga-Kegler von Rot Weiss Hirschau gewannen gegen den SKC Nibelungen Lorsch nach verhaltenem Start am Ende noch deutlich mit 3496:3151 Holz und 7:1 Mannschaftspunkten.

Am Start kamen Michael Oettl, Thomas Immer und Bastian Baumer zum Einsatz. Ihre Gegner, die Lorscher Tim Gutschalk, Manuel Ott und Sven Dammeyer legten los wie die Feuerwehr und verbuchten alle drei den ersten Satz für sich. Oettl kam nicht auf die Füße und machte für Alexander Held Platz, der sofort ins Spiel fand und das Duell noch zu seinen Gunsten gegen Gutschalk drehte. Mit 3:1 Sätzen und 552:542 Holz erspielte er sich den Mannschaftspunkt. Auch Immer kam nach der verpatzten ersten Bahn zurück ins Spiel, musste aber nach Verlust des letzten Satzes auch den Mannschaftspunkt mit 2:2 Sätzen und 560 zu 570 Holz an Manuel Ott abgeben. Baumer, der nie richtig ins Rollen kam, entschied zwar nach dem verlorenen ersten Satz alle drei weiteren Sätze für sich und sicherte so den Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen und mageren 553:554 Holz, war aber mit seiner Leistung nicht zufrieden. Man übergab an das Schlusstrio mit 2:1 und einem Holz Rückstand. Robert Rösch, Patrick Krieger und Daniel Rösch bekamen es mit den SKClern Klaus Schneider, Marinko Ruzic und Erwin Glanzer zu tun. Robert Rösch baute ab der ersten Kugel enormen Druck auf und gewann mit 4:0 Sätzen und 598:449 Holz. Auch Krieger fand sofort ins Spiel und hatte beim 603:507 Holz und 4:0 Sätzen keinerlei Mühe gegen Marinko Ruzic. Daniel Rösch, der vor allem im zweiten Satz (180 Holz) Kegelsport vom Feinsten zelebrierte, machte mit Erwin Glanzer kurzen Prozess und holte den letzten Mannschaftspunkt mit 3:1 Sätzen und überragenden 630:529 Holz. Nach dem Spiel wartete man gespannt auf das Ergebnis aus Kaiserslautern. Als das bekannt war, fielen sich Spieler, Verantwortliche und Zuschauer in die Arme und feierten ausgelassen die Meisterschaft. Jetzt heißt es, die Spannung hoch zu halten, um für die Aufstiegsspiele top fit zu sein und eventuell den ganz großen Coup zu landen.

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