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Eishockey

Kantersieg trotz vieler Ausfälle

Beim letzten ERSC-Spiel des Jahres wird Felix Söllner mit vier Toren und zwei Vorlagen für die Amberger zum Mann des Spiels.
Von Günter Passler

Mit 8:3 gewinnt der ERSC Amberg – hier mit Felix Söllner, Patrik Billinger und Daniel Troglauer – sein letztes Heimspiel in der Vorrunde gegen den TSV Trostberg,  Foto: Andreas Brückmann
Mit 8:3 gewinnt der ERSC Amberg – hier mit Felix Söllner, Patrik Billinger und Daniel Troglauer – sein letztes Heimspiel in der Vorrunde gegen den TSV Trostberg, Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Das letzte Heimspiel der Vorrunde und des Jahres 2019 brachte einen ungefährdeten Sieg für den ERSC Amberg. Ein Spieler war beim 8:3 gegen die Trostberg Chiefs besonders torhungrig: Felix Söllner wirkte am Sonntagabend wie aufgedreht und war mit einem Viererpack – darunter ein lupenreiner Hattrick im Anfangsdrittel – der „Mann des Spiels“. Denn dazu lieferte der Löwen-Stürmer auch noch zwei Torvorlagen für seine Mitspieler.

Ambergs Coach Dan Heilman schonte mit Felix Köbele, Andreas Hampl, Kevin Schmitt und Dominik Schopper vier erkrankte Spieler und musste dazu auch auf Markus Hausner verzichten. Der Verteidiger hatte im Spiel gegen den EV Pegnitz einen Schlag auf die Hand bekommen und sollte sich die Diagnose eines Kahnbeinbruchs bestätigen, ist die Saison für ihn noch vor Beginn der Aufstiegsrunde vorbei.

Die ersten beiden Spielabschnitte zeigten eine stark überlegene ERSC-Mannschaft, die aber erneut fahrlässig mit ihren Chancen umging. Einzig Söllner hatte in der Angriffsreihe mit Patrick Billinger und Daniel Troglauer das Visier richtig eingestellt. Mit dem frühen 1:0 setzte er ein erstes Ausrufezeichen, zwei weitere Treffer nach ähnlichem Muster ließ er noch in diesem Abschnitt folgen.

Das 4:0 durch Verteidiger Marc Roth – 18 Sekunden nach dem dritten Treffer – entschied kurz vor der ersten Pause im Prinzip schon die Partie. Ein unverändertes Bild bot das Mitteldrittel, das erneut Söllner mit dem 5:0 eröffnete. Trostberg versuchte, nicht nur defensiv zu agieren, und kam durchaus zu vereinzelten, gefährlichen Vorstößen, aber Oli Engmann – nach überstandener Krankheit wieder im Löwen-Tor – wirkte gewohnt sicher. Das machte die Begegnung aber zumindest abwechslungsreicher. In der Schlussphase des Abschnitts bauten Bernhard Keil und erneut Roth die Führung auf 7:0 aus.

Die meisten der rund 500 Besucher spekulierten nun auf ein zweistelliges Ergebnis, erst recht, als Daniel Troglauer das letzte Drittel mit dem 8:0 eröffnete. Aber irgendwie schraubten die Gastgeber ihre Angriffsbemühungen zurück, um sie zum Ende hin ganz einzustellen.

So konnten die Chiefs durch Dominik Tobola und dem Zweifach-Torschützen Wayne Grapentine noch Ergebniskosmetik betreiben. Das hatten sich die nie aufgebenden Gäste in einer sehr fairen Begegnung dann auch verdient.

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