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Bayernliga

Kein Punkt trotz starkem Spiel

Ammerthal muss sich in Vilzing geschlagen geben. Für Haußners Mannschaft wäre dabei eigentlich mehr drin gewesen.

Die DJK Vilzing (in Gelb) setzte sich mit Glück gegen die DJK Ammerthal durch. Foto: Simon Tschannerl
Die DJK Vilzing (in Gelb) setzte sich mit Glück gegen die DJK Ammerthal durch. Foto: Simon Tschannerl

Ammerthal.Die DJK Vilzing zählt zweifelsfrei zu den Topfavoriten der Bayernliga Nord. In einer hart umkämpften Partie musste sich die Elf von Christian Stadler aber mächtig strecken, um die mit dem letzten Aufgebot antretende DJK Ammerthal mit 1:0 zu bezwingen. „Ich denke, dass auch die neutralen Zuschauer gesehen haben, dass wir ein gutes Spiel abgeliefert haben. Vor allem in der zweiten Halbzeit waren wir komplett auf Augenhöhe. Schade, dass uns in der ersten Halbzeit ein dummer Fehler unterlaufen ist, den der Gegner eiskalt bestrafte. Wir hatten drei 19-Jährige auf dem Platz, die ihre Sache gegen diese gute Truppe echt gut gemachte haben,“ sagte Ammerthals Trainer Dominik Haußner.

Bis zum Führungstreffer in der elften Minute durch Andreas Kalteis war das Spiel ziemlich ausgeglichen, wobei den Ammerthalern eine mögliche Führung durch Christian Schrödl zuvor verwehrt blieb. Die Haußner-Elf zeigte eine ganz andere Körpersprache als noch einen Spieltag vorher, versteckte sich zu keinem Zeitpunkt und forderte die Platzherren mit dieser Rumpftruppe (sechs Spieler fehlten verletzt) mehr als erwartet.

Viele Chancen zum Ausgleich

Der Ausgleich lag auch mehrmals in der Luft, wobei Jannik Kiebler die beste Möglichkeit in Minute 30 nicht im Tor unterbrachte. Der Ball landete am Außennetz. Auf der anderen Seite klärte Keeper Christopher Sommerer einen gefährlichen Kopfball von Ivan Milicevic hervorragend (38.). Einen Aufreger gab es dann kurz vor dem Seitenwechsel im Lager der Ammerthaler, nachdem ihnen ein Strafstoß nach Foul von Torwart Maximilian Putz gegen Jannik Kiebler verweigert wurde.

In der zweiten Halbzeit wurde die Haußner-Elf noch frecher und hatte vor allem in spielerischer Hinsicht zur Überraschung der rund 500 Zuschauern ein Übergewicht. Die Mannschaft von Christan Stadler war mehr mit Abwehraufgaben beschäftig als ursprünglich erwartet. In der 50. Minute musste Daniel Gömmel eigentlich den Ausgleich markieren, doch er drosch bei seiner Monsterchance den Ball weit über den Kasten. Nachdem Ammerthal voll auf Offensive setzte, hieß die Devise der Platzherren Konterfußball. Allerdings bissen sich die Vilzinger hier gegen den überragenden Ammerthaler Keeper Christopher Sommer mehrmals die Zähne aus. Einmal klärte Ferdinand Buchner gegen Andre Luge auf der Torlinie (76.). Die erneute Möglichkeit zum bis dahin längst verdienten Ausgleich versemmelte erneut Daniel Gömmel (83.). In der 85. Minute die nächste strittige Szene im Vilzinger Strafraum nach einem angeblichen Handspiel, wieder drückte der Unparteiische beide Augen zu.

Streit zwischen den Trainern

Mit Glück und Geschickt rettete der haushohe Favorit den Dreier über die Zeit. Wie im Fußball üblich waren nach der hochspanenden Partie die Trainer auf beiden Seiten unterschiedlicher Meinung über den Ausgang des Spiels. Christian Stadler sah einen „verdienten Sieg seiner Elf während Dominik Haußner eher ein Unentschieden als gerechtes Ergebnis sah. Dies hatte zur Folge, dass sich beide Trainer ein verbales Wortgefecht lieferten – worauf Stadler seinen Trainerkollegen zur anschließenden Pressekonferenz ausgeladen hatte. (abd)

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