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Ammerthal

Keine Angst vorm Top-Team

Ammerthal will sich im Derby gegen Vilzing nicht verstecken. Die Haußner-Elf will noch mal alle Kräfte mobilisieren.

Mit dem richtigen Einsatz wollen Patrick Pfahler (in Grün) und Co den favorisierten Vilzingern Paroli bieten.  Foto: Andreas Brückmann
Mit dem richtigen Einsatz wollen Patrick Pfahler (in Grün) und Co den favorisierten Vilzingern Paroli bieten. Foto: Andreas Brückmann

Ammerthal.Das Topspiel des 20. Spieltags in der Bayernliga Nord steigt am Sonntag (14 Uhr) in Ammerthal, wenn die heimische DJK (35 Punkte) als aktueller Tabellenvierter die auf Rang zwei rangierende DJK Vilzing (44 Punkte) zum Oberpfalzderby erwartet. Für die Ammerthaler ist diese Partie zugleich der letzte Auftritt des Jahres. Der Grund dafür ist, dass die DJK eine Woche später turnusgemäß spielfrei wäre und das für den 1. Dezember ursprünglich angesetzte Heimspiel gegen den TSV Großbardorf auf Ostermontag verlegt wurde.

So gesehen kann die Elf von Trainer Dominik Haußner letztmals alle Kräfte mobilisieren und alles raushauen, um dem absoluten Topfavoriten auf die Meisterschaft einen großen Kampf zu liefern. Man könnte bei einem möglichen Dreier aus Ammerthaler Sicht einem bis dahin zufriedenstellenden Saisonverlauf die Krone aufsetzen.

Aber so weit ist es noch lange nicht, denn der Kader von Trainer Christian Stadler ist vom Personal her für die Liga zweifelsfrei überdurchschnittlich besetzt, auch wenn Vilzings Trainer oft gerne dazu neigt, etwas tief zu stapeln. „Die zweifelsfrei schwere Aufgabe in Ammerthal wird für uns dennoch nicht unlösbar. Aber wir müssen auf der Hut sein, denn sie verfügen auf dem engen Platz über ein schnelles Umschaltspiel sowie über eine kompakte und disziplinierte Defensive“, sagte Stadler. „Schon das Hinspiel war eine ganz enge Kiste. Wir sind gewarnt.“

Emotionales Spiel

Das verloren die Ammerthaler nach einem emotionsgeladenen Spiel überaus unglücklich mit 0:1, fühlten sich hier zudem auch etwas benachteiligt. In Ammerthal ist man sich auch darüber bewusst, dass es in jeglicher Hinsicht einer gewaltigen Leistungssteigerung gegenüber der letzten 2:3-Niederlage in Eltersdorf bedarf, um gegen den Top-Kader der DJK Vilzing überhaupt bestehen zu können. Trainer Dominik Haußner wünscht sich ein Spiel auf Augenhöhe: „Ich hoffe, dass es ein 50:50-Spiel wird. Wir gehen aufgrund der letzten Vorstellung des Jahres natürlich hochmotiviert an die Sache ran. Es ist für uns in unserer derzeitigen Lage nochmals eine tolle Situation, sich mit so einer Top-Mannschaft messen zu können. Zusätzlich Brisanz in die Begegnung bringt natürlich die Tatsache, dass hier der Tabellenzweite gegen den Vierten antritt. Ich denke schon, dass wir bislang mit der Punktausbeute zufrieden sein können, ein Grund dafür ist auch, dass die Mannschaft in den letzten Monaten als Einheit aufgetreten ist. Da ändert auch die Niederlage zuletzt beim SC Eltersdorf nichts. Aufgrund der vorausgegangenen drei knappen 1:0-Siegen war das Glück hier auch irgendwann mal aufgebraucht“, sagte Haußner, der ergänzend nachlegte: „Wir werden uns gegen die Ausnahmespieler Luge, Trettenbach und Co definitiv nicht verstecken.“

Zwei Ex-Profis im Sturm

Ex-Profi Andre Luge (RB Leipzig, Jahn Regensburg), der in 17 Saisonspiele bereits 17 Tore erzielen konnte, bildet mit dem kroatischem Ex-Profi Ivan Milicevic (11 Tore) den Paradesturm der DJK Vilzing, so dass einiges an Arbeit für die Abwehr um Schlussmann Christopher Sommerer zukommen wird. Bitter ist die Rot-Sperre für Ammerthals Mister Zuverlässig, Daniel Gömmel, der bislang eine herausragende Saison gespielt hat und so dem Defensivverbund fehlen wird.

Wie auch immer, das Ziel der Elf um Kapitän Bernhard Neumayer ist es trotz allem, mit vereinten Kräften dem Favoriten Paroli zu bieten und mit einem weiteren Erfolgserlebnis das Jahr abzuschließen. (abd)

DJK Ammerthal

  • Restprogramm:

    Für die Bayernliga-Teams ist nach dem 30. November Winterpause. Lediglich Ammerthal läutet schon nach dem Sonntagsspiel die Winterpause ein.

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