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Amberg

Kellerduell in der Oberpfalzhalle

Das Basketball-Schlusslicht TV Amberg braucht beim Drittletzten der Bayernliga, dem TSV Schwandorf, Zählbares.

Aufbauspieler Leon Krampert ist nach einem Auslandsaufenthalt zurück im Kader der Schwandorfer.  Foto: Johannes Pflamminger
Aufbauspieler Leon Krampert ist nach einem Auslandsaufenthalt zurück im Kader der Schwandorfer. Foto: Johannes Pflamminger

Amberg.Für die Basketballer des TV Amberg beginnt das neue Jahr mit einem eminent wichtigen Spiel im Abstiegskampf: Das Tabellenschlusslicht der Bayernliga ist beim Tabellenzehntnen, TSV Schwandorf, in der Schwandorfer Oberpfalzhalle zu Gast. Spielbeginn ist am Samstag um 19 Uhr.

Für die Schwandorfer war die zweite Jahreshälfte nicht erfolgreich. Vor dem letzten Spiel konnte der TSV in der aktuellen Saison nur einen Sieg aus neun Partien vorweisen. Doch in der letzten Begegnung des Jahrzehnts überraschten die Oberpfälzer dann mit einem 76:63-Heimsieg gegen den viertplatzierten Post SV Nürnberg. An diese Leistung wollen die Schwandorfer, die aktuell mit vier Punkten auf dem drittletzten Tabellenplatz stehen, jetzt im Heimspiel gegen den TV Amberg anknüpfen. Doch auch die Amberger sind sicherlich höchstmotiviert, im Oberpfalzderby den so wichtigen Sieg einzufahren. Amberg war in den letzten Jahren die Fahrstuhlmannschaft der Oberpfalz: 2017 stieg der TV von der Bezirksoberliga in die Bayernliga auf, 2018 ging es dann gleich wieder nach unten, und 2019 gab es dann den erneuten Aufstieg in Bayerns höchste Spielklasse. Mit nur einem Sieg aus den ersten zehn Partien und dem letzten Tabellenplatz stecken die Amberger auch in dieser Saison wieder voll im Abstiegskampf.

Die bisherige Bilanz der beiden Oberpfälzer Mannschaften in der Bayernliga ist ausgeglichen: Das Hinspiel 2017 gewann Schwandorf in Amberg mit 77:66, im Rückspiel 2018 gab es dann einen 73:67-Erfolg für den TV. Somit dürften die Amberger am Samstag mit einer guten Erinnerung in die Oberpfalzhalle zurückkehren.

Der bisher auffälligste TV-Spieler in dieser Saison ist Andreas Reindl, der die mannschaftsinterne Scorerliste mit 15,4 Punkten pro Partie anführt. Auf dem zweiten Platz liegt hier der US-Amerikaner Reginald Hunt (13,1).

Doch die Schwandorfer dürfen nicht den Fehler machen, sich nur auf die beiden TV-Akteure zu konzentrieren: „Wir müssen als Mannschaft gut verteidigen und uns auf alle gegnerischen Spieler konzentrieren. In der Defensive haben wir immer mal wieder die Topscorer gut verteidigt und dann kam aus dem Nichts jemand, der uns wehgetan hat“, so TSV-Coach Sebastian Fischer. „Wir wollen nach dem Sieg gegen Nürnberg auch ins neue Jahr mit einem Erfolg starten“, sagt TSV-Center Alwin Prainer. (stc)

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