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Eishockey

Löwen wollen den ersten Platz

Vorrundenfinale im BEV-Bereich: Der ERSC Amberg kann sich in Dingolfing mit einem Sieg eine gute Ausgangsposition schaffen.
Von Günter Passler

Felix Köbele und der ERSC Amberg (in schwarz) peilen gegen Dingolfing einen Auswärtssieg an, um sich den ersten Platz zu sichern. Foto: Brückmann
Felix Köbele und der ERSC Amberg (in schwarz) peilen gegen Dingolfing einen Auswärtssieg an, um sich den ersten Platz zu sichern. Foto: Brückmann

Amberg.An diesem Sonntag beenden die Bayernliga und die beiden Landesligen im Bereich des Bayerischen Eissportverbandes ihre Vorrunden.

15 von 16 Teilnehmern für die Bayernliga-Verzahnungsrunde stehen bereits vorab fest – aber nur einer davon ist bislang gesetzt.

Der EV Pegnitz ist abgeschlagenes Schlusslicht der Bayernliga und wird deshalb in der Gruppe B der Verzahnung antreten. Bei allen anderen Teams sind noch Veränderungen in der Tabelle möglich, was Auswirkungen auf die spätere Gruppeneinteilung hat. Völlig offen ist dagegen sogar noch der fünfte Teilnehmer aus der Landesliga1, wofür sich immerhin noch drei Teams bewerben.

Der ERSC Amberg hätte am vergangenen Sonntag mit einem Sieg in Selb seinen Platz als Gruppensieger vorzeitig fixieren können, was aber – bedingt durch zahlreiche Ausfälle – in die Hose ging. Nun muss eben beim EV Dingolfing (Spielbeginn: 18 Uhr) möglichst voll gepunktet werden, um den ersten Rang zu behalten. Dazu müsste aber auch der Amberger Kader wieder aufgefüllt werden, was noch mit einigen Fragezeichen behaftet ist.

Daniel Vlach wurde zwar der Gipsverband entfernt, trotzdem ist er aber definitiv nicht einsatzbereit. Lukas Salinger hat Adduktorenprobleme, absolvierte jedoch das Abschlusstraining und so hofft man vornehmlich noch auf Besserung bei den zuletzt Erkrankten – da hatte es Kevin Schmitt mit dem Noro-Virus am härtesten erwischt.

Keine Spekulationen beim ERSC

Trotz allem soll der erste Rang der Landesliga Gruppe 2 gehalten werden. Auf andere Platzierungen zu spekulieren sei abstrakt und nie ein ernsthaftes Thema gewesen, bestätigen Vorstand und Coach der ERSC Löwen. Dies würde schon durch die vielen möglichen Variationen am letzten Spieltag wenig Sinn machen. Völlig frei aufspielen kann dagegen Ambergs Sonntagsgastgeber Dingolfing. Die Isar Rats müssen sich schon seit Wochen mit der Abstiegsrunde auseinandersetzen, waren mit ihren Leistungen während der Vorrunde einfach zu unbeständig. Das zeigt sich allein schon bei der Betrachtung der Ergebnisse der jüngsten Begegnungen: Dem Auswärtssieg in Waldkirchen steht eine bittere Heimniederlage gegen Trostberg gegenüber. Trotz der unbeständigen Leistungen der Isar Rats sind die Amberger aber gut beraten, sich vor allem vor der Offensiveabteilung ihrer Gastgeber in Acht zu nehmen. Denn: Im Angriff der BMW-Städter befinden sich mit den Ex-Passauern Vladimir Detterer und Oliver Ferstl zwei richtig gute Torjäger, die den Unterschied machen können.

Generalprobe für die Amberger

Die Partie ist für die Amberger praktisch gleich die Generalprobe für den Start in die Verzahnungsrunde am nächsten Wochenende. Der ERSC will deshalb äußerst diszipliniert auftreten, dadurch vor allem große Strafen vermeiden – und natürlich gewinnen. Der EHF Passau, der ESC Dorfen, der ESC Geretsried, EA Schongau, der ERV Schweinfurt, der EV Pegnitz (alle Bayernliga) sowie der ESC Haßfurt, der EC Pfaffenhofen, der EV Moosburg, der ESC Vilshofen aus der Landesliga Gruppe 1 sind neben Amberg bereits qualifiziert. Aus der Gruppe 2 sind der ESV Burgau, der ESC Kempten, VfE Ulm/Neu-Ulm, ESV Buchloe qualifiziert – um den fünften Platz streiten sich noch Fürstenfeldbruck, Reichersbeuern und Farchant.

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