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Eishockey

Mühsamer Sieg für den ERSC

Amberger setzen sich mit 4:0 gegen Freising durch. Löwen können in dem Landesliga-Spiel nur phasenweise überzeugen.
Von Günter Passler

Der ERSC Amberg – hier mit Daniel Krieger (in Schwarz) – gewann mit 4:0 gegen die Black Bears aus Freising. Foto: Andreas Brückmann
Der ERSC Amberg – hier mit Daniel Krieger (in Schwarz) – gewann mit 4:0 gegen die Black Bears aus Freising. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Der ERSC Amberg festigt seinen zweiten Rang in der Eishockey-Landesliga, aber überzeugen konnten die Löwen beim verdienten 4:0 über Freising am Sonntagabend nur phasenweise – und die Verletztenliste wird auch nicht kürzer.

Martin Brabec konnte endlich wieder mitwirken, aber die Nachwehen der Grippe waren dem Stürmer noch anzumerken – trotz seiner zwei Torvorlagen. Dafür musste Daniel Vlach wegen Ellenbogenproblemen passen und im Mittelabschnitt war nach einem Check gegen den Kopf für Daniel Troglauer das Spiel beendet, Tendenz „leichte Gehirnerschütterung“. Unter die Rubrik „Ausfälle“ reihte sich vorher bereits der erkrankte Coach Dan Heilman ein, der von Bernhard Keil vertreten wurde.

Die Freisinger Black Bears entpuppten sich nicht wirklich als „Problembären“, machten den Wild Lions aber mit einfachen Mitteln die Arbeit schwer, indem sie die Scheibe unter allen Umständen aus ihrem Verteidigungsdrittel verbannten. Zwingende Torchancen gab es kaum, eher Zufallsprodukte. Ein Lattentreffer von Noel Fabig muss da als Höhepunkt notiert werden.

Eine besondere Qualität hatte dann der Führungstreffer für Amberg im Mittelabschnitt, als gerade einmal 71 Sekunden gespielt waren. Einen echten „Sahnepass“ von Daniel Krieger verwandelte Felix Köbele eiskalt zum 1:0. Richtige Ordnung kam dennoch nicht ins ERSC-Spiel, und Freising notierte einige Schussversuche, die den sehr sicheren Löwen-Goalie Carsten Metz aber nicht vor größere Probleme stellten. Etwas überraschend fiel das 2:0 durch den jüngsten ERSC-Akteur, Kevin Meier, der ideal in den Torwinkel traf. Kurz darauf folgte das Foul an Troglauer und der Rest des Drittels war doch sehr zerfahren.

Richtig konstruktiv war auch der Schlussabschnitt beiderseits nicht, doch Amberg konnte sich mehr Spielanteile sichern, zumeist aber durch Einzelaktionen. Im Powerplay machte Löwen-Kapitän Kevin Schmitt mit dem 3:0 den Sack praktisch schon zu. Im Anschluss gab es eine längere Unterbrechung, weil Gästeverteidiger Dominik Schulz ein Puck in die Brustgegend traf und er daraufhin ins Klinikum eingeliefert werden musste.

Den Schlusspunkt setzte Krieger mit einem satten Schlagschuss zum 4:0. Letztendlich ein verdienter Erfolg, wie Gästecoach Markus Knallinger bestätigte: „Die Qualität von Amberg war trotz deren Ausfälle deutlich höher.“ Für Löwen-Interimscoach Bernie Keil waren „einfach nur der Sieg und die drei Punkte“ wichtig.

Der ERSC Amberg setzte sich gegen den SE Freising mit 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) durch. Die Tore erzielten: 1:0 (22.) Köbele (Krieger, Metz), 2:0 (31.) Meier (Brabec), 3:0 (49.) Schmitt (Brabec, Köbele/5-4), 4:0 (56.) Krieger (Roth). Strafen: Amberg 14 Minuten, Freising 8 + 10 (Rentsch); Schiedsrichter: Reiz, Laudenbach; Zuschauer: 504.

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