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Bezirksliga Nord

Raigering fordert Spitzenreiter

Der FC Wernberg steht im Pandurenpark auf dem Prüfstand. Der FC Amberg ist vorm SSV Paulsdorf gewarnt.

Der SV Raigering (in Blau) kann sich am Samstag gegen den Spitzenreiter FC Wernberg beweisen. Foto: Baier
Der SV Raigering (in Blau) kann sich am Samstag gegen den Spitzenreiter FC Wernberg beweisen. Foto: Baier

Inter Bergsteig will den Anschluss nicht verlieren

Am Samstag (Anstoß: 14.30 Uhr) tritt die Inter-Elf ihre letzte Auswärtsfahrt vor der Winterpause in Richtung Wernberg an. Das Team von Trainer Thomas Gietl befindet sich mit einer Bilanz von sechs Siegen und zwei Unentschieden in acht Partien im Höhenflug. Zuletzt gewann man gegen die SpVgg Schirmitz mit 3:2. Dabei zeigte der TSV Detag Moral und drehte die Begegnung in den Schlussminuten.

Rabenschwarz dagegen war der vergangene Samstag sportlich gesehen für den SV Inter Bergsteig Amberg, als man gegen den 1. FC Schwarzenfeld ohne viel Gegenwehr mit 1:6 unter die Räder kam. Dieses Erlebnis muss trotz mentaler und körperlicher Blessuren schnell abgehakt werden, denn die Konkurrenz um den Relegationsplatz punktet derzeit fleißig.

Für die Inter-Spieler gilt es, die letzten Kräfte zu mobilisieren, um den Anschluss an die rettenden Tabellenplätze nicht zu verlieren. Vor allem in der Defensive muss konsequent gearbeitet werden, um gegen den besten Sturm der Liga bestehen zu können.

TuS Kastl gegen ungeliebten SV Kulmain


Zum letzten Heimspiel vor der Winterpause erwarten die Schweppermänner am Sonntag um 14.30 Uhr mit dem SV Kulmain einen weiteren unbequemen Gast am Kastler Mennersberg. Die Gäste befinden sich im Moment mit 29 Punkten im gesicherten Mittelfeld und haben aus ihren letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Der TuS dagegen steht nach drei Niederlagen in Folge wieder kurz vor den Abstiegsplätzen. Schon durch die Tabellensituation und durch die Tatsache, dass der TuS Kastl in fünf Begegnungen gegen den SV Kulmain noch nie gewinnen konnte, dürfte klar machen, wer als Favorit in die Partie am Sonntag gehen wird.

Bei den Verantwortlichen des TuS Kastl um Spielertrainer Andy Wendl sehnt man die Winterpause herbei. Die Personalsorgen werden von Woche zu Woche größer. Die Mannschaft um Alexander Baumer und Johannes Kölbl wird im letzten Spiel auf eigenem Rasen trotzdem noch einmal alles in die Waagschale werfen, um vielleicht durch einen Punktgewinn für eine Überraschung zu sorgen.

Kulmain reist als klarer Favorit und mit breiter Brust nach Kastl. Der neue Trainer Thomas Kaufmann hat es in dieser Saison geschafft, aus seinen Spielern eine Mannschaft zu formen die nicht nur durch körperlichen und läuferischen Einsatz, sondern auch durch spielerische Akzente auffällt.

SSS Paulsdorf will sich beim FC Amberg revanchieren


Am letzten Spieltag vor der Winterpause empfängt der SSV Paulsdorf am Sonntag (Anstoß: 14.30 Uhr) den FC Amberg. Beide Mannschaften zeigten sich in den vergangenen Wochen in verbesserter Form. Die Gäste aus Amberg konnten sich mit seinen letzten Siegen im Mittelfeld der Tabelle etablieren. Der SSV Paulsdorf gewann vier seiner letzten sechs Partien und ist nun seit vier Spieltagen ungeschlagen.

Doch mit dem FC Amberg kommt um Martin Popp eine der stärksten Offensiven der Liga. Allerdings haben auch nur zwei Teams in der Liga mehr Gegentore als die Gäste kassiert.

Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen der letzten Wochen soll nun auch die Revanche gegen den FC Amberg gelingen und der Relegationsplatz vor der Winterpause gefestigt werden. Im Hinspiel war man nicht chancenlos unterlegen. Das werden die Gäste noch in Erinnerung haben.

DJK Ensdorf muss sich in Grafenwöhr mächtig strecken

Der SV TuS/DJK Grafenwöhr spielt als Wiederaufsteiger in der Bezirksliga eine tolle Saison und ist mit zwei Zählern Rückstand ärgster Verfolger des Klassenprimus FC Wernberg. Die Klasse der äußerst defensivstarken Grafenwöhrer (in 19 Spielen erst 15 Gegentore) bekamen die Vilstaler bereits im mit 0:2 verlorenen Hinspiel zu spüren. Kaum einzuschätzen ist derzeit die Mannschaft von DJK-Coach Christof Schwendner. Zuletzt folgten sehr guten Spielen (2:2 in Hahnbach, 4:0 beim Spitzenreiter FC Wernberg) schwache Auftritte (0:2 beim Schlusslicht Sorghof, 0:6 in Raigering) So darf man sich überraschen lassen, wie sich die Mannen um Kapitän Bastian Windisch beim Aufstiegsaspiranten aus der Affäre ziehen wird. (alt)

Bezirksliga Nord

  • Tabellensituation:

    Der FC Wernberg (46 Punkte) und der SV TuS/DJK Grafenwöhr (44) haben sich an der Tabellenspitze schon etwas Luft zum SV Hahnbach (40) verschafft. Doch dem Spitzenreiter steht am letzten Spieltag vor der Winterpause noch einmal ein echter Härtetest bevor. Der FCW ist am Samstag (14.30 Uhr) beim Landesliga-Absteiger SV Raigering zu Gast und will mit einem Erfolg als Spitzenreiter in die Winterpause gehen.

  • Wiederbeginn:

    Für die Teams der Bezirksliga Nord steht am Wochenende der letzte Spieltag auf dem Programm. Fortgesetzt wird der Spielbetrieb dann wieder nach der Winterpause am 16./17. März.

  • Torjäger:

    16 Tore: Bastian Freisinger (SV Hahnbach); 14 Tore: Johannes Kölbl (TuS Kastl); Martin Popp (FC Amberg); 12 Tore: Christoph Lindner (FC Wernberg); 11 Tore: Christian Gaeck (SV Hahnbach); Fabian Göbl (TSV Detag Wernberg), Johannes Schwirtlich (FC Wernberg); 10 Tore: Patryk Bytomski (SV Grafenwöhr); Christoph Danner (SV Schwarzhofen); Thimo Luff (TSV Detag Wernberg)

SV Raigering will dem Tabellenführer alles abverlangen

Das Angebot der Bezirksspielleitung, noch ein Spiel anzuhängen, wurde beim Sportverein Raigering nicht diskutiert, somit steht am heutigen Samstag (14.30 Uhr) das letzte Spiel in diesem Fußballjahr auf dem Plan. Zum Abschluss kommt der Tabellenführer FC Wernberg in den Pandurenpark.

Kann der SVR dafür sorgen, dass das Rennen um die Meisterschaft wieder spannend wird? „Es ist eine gute Möglichkeit zu zeigen, dass wir an einem Tag besser sein könnten“, bringt Cheftrainer Martin Kratzer Spannung ins Spiel. Dabei müsse seine Elf jedoch so auftreten, wie zuletzt gegen Ensdorf. „Wer 18 Spieltage auf dem ersten Platz steht, hat sich das verdient.“ Der SVR-Übungsleiter sieht im FCW die konstanteste und willensstärkste Mannschaft der Liga, die im Zweikampf unangenehm auftritt und nach vorne schnell und laufstark ist. Der SVR empfängt Wernberg allerdings mit der Empfehlung der bislang besten Saisonleistung. (agt)

Hahnbach will in Schwarzenfeld einen positiven Abschluss


Zum letzten Spiel in diesem Jahr geht die Reise des SV Hahnbach zum 1. FC Schwarzenfeld. Anstoß ist am Samstag um 14.30 Uhr. Der 1. FC Schwarzenfeld steht derzeit auf dem 7. Tabellenplatz. Der ist vor allem auf den „Einbruch“ im Oktober zurückzuführen. Zuletzt allerdings ging es wieder aufwärts. Mit Siegen gegen die SpVgg Schirmitz und Inter Bergsteig Amberg ist man in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Beim SV Hahnbach war man mit dem Ergebnis im Spitzenspiel gegen den SV TuS/DJK Grafenwöhr durchaus zufrieden. „Leider war unsere Leistung nicht so gut, dass es für einen Sieg hätte reichen können“, so Trainer Thorsten Baierlein. Aber insgesamt ist der Coach sehr zufrieden mit der Entwicklung innerhalb des Teams im Laufe der Saison. Natürlich möchte der SV Hahnbach mit einem Sieg einen positiven Abschluss dieses erfolgreichen Jahres erreichen. Allerdings wird diese Aufgabe sehr schwer, das weiß jeder im Team. Personell haben die Hahnbacher wieder mit Problemen zu kämpfen, aber die Mannschaft wird alles geben, um in Schwarzenfeld zu bestehen.

Schlusslicht Sorghof in Schwarzhofen vor hoher Hürde


Der SV Sorghof trifft nach den beiden 0:2-Niederlagen gegen den SSV Paulsdorf und den FC Wernberg am Sonntag (14.30 Uhr) im Auswärtsspiel auf den SV Schwarzhofen. Während die Mannschaft von Trainer Harald Luft nach nur vier Punkten aus den bisherigen 19 Spielen kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt besteht, holte sich Schwarzhofen aus den letzten vier Spielen drei Siege und ein Unentschieden. Sorghof ist gegen den aktuellen Tabellensechsten der Bezirksliga somit einmal mehr in der Rolle des klaren Außenseiters. Sollte im letzten Spiel vor der Winterpause nicht endlich die Wende eingeleitet werden, wird es für Sorghof ganz eng.

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