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Kegeln

RW Hirschau verliert Derby

Raindorfer entführen mit 6:2-Sieg die Punkte aus dem Sportpark. FEB Amberg hat gegen Victoria Bamberg mit 2:6 das Nachsehen.

Michael Oettl legte für Rot-Weiß Hirschau häufig noch eine Schippe drauf. Foto: Jeff Fichtner
Michael Oettl legte für Rot-Weiß Hirschau häufig noch eine Schippe drauf. Foto: Jeff Fichtner

Hirschau.In einem stimmungsvollen Derby mussten sich die Kegler von Rot-Weiß Hirschau mit 3645:3666 Kegeln und 2:6 Mannschaftspunkten den Gästen aus Raindorf geschlagen geben.

Im Starttrio hatten es Mike, Thomas und Daniel mit ihren Gegenspielern Milan Svoboda, Christian Schreiner und Daniel Schmid zu tun. Vom Start weg entwickelten sich hier spannende Duelle. Mike zeigte ein starkes Spiel und musste nur den dritten Satz aufgrund eines etwas schwächeren Räumens abgeben. Nichtsdestotrotz holte er bei 3:1 Sätzen und 612:585 Kegeln seinen Punkt.

Auf den Nebenbahnen war Thomas auch gut im Spiel. Bis zur Halbzeit war sein Duell noch völlig offen, doch der starken zweiten Hälfte von Schreiner (331) konnte er nicht mehr folgen, und so ging der Punkt bei 0:4 Sätzen und 574:636 Kegeln an den Raindorfer.

Im dritten Duell gewann Daniel die erste Bahn klar, konnte auf den Folgebahnen aber die sich ihm bietenden Chancen nicht nutzen und verlor somit seinen Mannschaftspunkt trotz höherer Kegelzahl von 617:612 aufgrund von 1:3 Sätzen.

Am Schluss spielten für die Hirschauer Robert, Patrick und Alexander. Sie bekamen es zu tun mit Michael Kotal, Phillip Grötsch und Manuel Lallinger. Robert zeigte eine solide Leistung, so richtig platzte der Knoten allerdings erst im letzten Satz (164). Für den Punkt reichte dies gegen seinen starken Gegner nicht. Bei 1:3 Sätzen und 598:623 Hölzern hatte er das Nachsehen. Neben ihm zeigte Patrick ein gewohnt starkes Spiel. Er gewann seinen Mannschaftspunkt sicher mit 3:1 Sätzen und 628:573 Kegeln.

Das Duell Lallinger gegen Held

Somit spitzte es sich auf dass Duell zwischen Alexander und Manuel Lallinger zu. Alex spielte eine extrem starke erste Hälfte (327). Doch auch sein Gegenüber zeigte gerade auf den Mittelbahnen (164 und 184) herausragendes Kegeln. Auch hier fiel die Entscheidung erst im letzten Abräumen. Der Hirschauer konnte hier sein Niveau nicht mehr ganz so hochhalten und musste somit trotz 616 Kegeln seinen Punkt bei 1:3 Sätzen an den Tagesbesten Manuel Lallinger abgeben. Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Hirschauer am 12. Oktober nach Schwabsberg.

Wie erwartet hingen für die Kegler von FEB Amberg die Trauben diesmal zu hoch. Doch bei der 2:6-Niederlage zeigten die Oberpfälzer über weite Strecken eine gute Leistung. Letztendlich war aber der Gastgeber beim 3624:3801 insgesamt zu stark.

Beim Spiel über sechs Bahnen machten sich Florian Möhrlein, Milan Wagner und Michael Wehner daran, eine Überraschung möglich zu machen. Doch Möhrlein konnte trotz ordentlicher Leistung auch diesmal nicht genug Durchschlagskraft entwickeln, was Radek Hejhal zu nutzen wusste. Mit 1:3 bei 653:596 blieb der erste Punkt bei Victoria Bamberg.

Ähnlich erging es auch Milan Wagner, bei dem sich Stärken und Schwächen abwechselten und seinem Gegenspieler Dominik Kunze die Möglichkeit für Angriffe bot. Mit 0:4 bei 660:593 wanderte ein weiter Punkt ins Lager der Bamberger. Michael Wehner hingegen fand die komplette Partie nicht zu seinem Spiel und wurde zu Beginn von Nicolae Lupu förmlich überrollt. Ebenfalls 0:4 und 662:568 hieß das Endergebnis in diesem Duell.

Den Schaden in Grenzen halten

Jan Hautmann, Bernd Klein und Wolfgang Häckl konnten nur noch den Schaden in Grenzen halten, was allerdings ganz gut gelingen sollte. Häckl verpatzte zwar den Startdurchgang mit 129 gegen Christopher Wittke, doch was dann folgte, war selbst für den Routinier nichts, was alle Tage passiert. Mit drei blitzsauberen Bahnen pirschte Häckl sich nicht nur an seine Bestmarke heran, sondern auch an Wittke, um ihn in einem tollen Finale mit 3:1 bei 640:635 noch niederzuringen.

Jan Hautmann hatte in Cosmin Craciun nur im ersten Durchgang einen Gegner. Im weiteren Spielverlanf agierte der Bamberger ungewohnt unsicher und Hautmann zeigte weiterhin sein gewohnt druckvolles Spiel. Mit 4:0 bei 618:538 sicherte Hautmann einen weiteren Mannschaftspunkt für sein Team. Schade, dass Bernd Klein gegen Daniel Barth nicht ganz miteinstimmen konnte. Nach gutem Beginn verlor Klein gegen den immer stärker spielenden Barth etwas den Faden und musste sich mit 1:3 bei 653:609 geschlagen geben. (asc)

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