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Amberg

Schwache Schlussphase kostet Punkte

HG-Damen verlieren beim TV Altdorf nach 51 Minuten den Anschluss. Ambergerinnen bleiben weiterhin Schlusslicht.
Von Robert Torunsky

So sehr sich die HG-Damen (in Orange) auch mühten, beim TV Altdorf hatten sie am Ende das Nachsehen.  Foto: Andreas Brückmann
So sehr sich die HG-Damen (in Orange) auch mühten, beim TV Altdorf hatten sie am Ende das Nachsehen. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Der Tabellenvierte, TV Altdorf, sollte sich letztlich als zu stark für die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HG Amberg erweisen. Bei der 23:28 (12:15)-Auswärtsniederlage am Samstagabend wäre für die Vilsstädterinnen aber mehr drin gewesen, denn in der 51. Minute stand es noch 21:21.

„Wir sind gleich einmal mit zwei vergebenen Siebenmetern gestartet und haben uns für die gut herausgespielten Möglichkeiten nicht selbst belohnt“, haderte Trainerin Nadine Pohl mit der altbekannten Schwäche vom Punkt. Dazu leistete sich die junge Mannschaft über das gesamte Spiel zu viele technische Fehler und ermöglichte den Mittelfränkinnen dadurch zu viele einfache Ballgewinne.

Die Altdorferinnen hatten in der Anfangsviertelstunde ihrerseits erhebliche Probleme, die HG-Deckung vor der überragenden Torhüterin Katharina Bar zu knacken. Zwei vergebene Strafwürfe des TV, der vom Punkt ebenfalls einiges liegenließ, sorgten dafür, dass Amberg nach 17 Minuten mit 6:5 in Führung gehen konnte.

Neun Minuten später sah es beim 11:10 für Altdorf immer noch sehr ordentlich für die Ambergerinnen aus, doch schwache fünf Minuten und ein weitererer vergebener Siebenmeter führten zu einem 15:12-Pausenvorsprung des Favoriten.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild: Der TV Altdorf setzte sich etwas ab, doch dann kämpfte sich das Amberg Team wieder ran und konnte mehrmals ausgleichen. Nach dem 21:21 gelangen Altdorf aber vier Treffer in Folge und damit auch die Vorentscheidung.

„In diesen Phasen fehlt bei uns einfach die Routine und jemand, der erfolgreich Verantwortung übernehmen kann. Dadurch entstehen immer wieder Ballverluste, die uns letztlich das Genick gebrochen haben“, fasste Traienrin Nadine Pohl die entscheidende Phase zusammen.

Die 28 Gegentore seien angesichts der Torhüterleistung zu viel, etliche Gegentreffer seien aber eben aus den angesprochenen technischen Fehlern in der Offensive entstanden.

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