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Amberg

Schwere Aufgabe für ERSC Amberg

Amberger sind am Sonntag beim „Problemgegner“ Black Bears Freising zu Gast, doch die Freisinger schwächelten zuletzt.

Die Amberger sind bei einem „Problemgegner“ zu Gast. Foto: abm
Die Amberger sind bei einem „Problemgegner“ zu Gast. Foto: abm

Amberg.Es gibt Gegner, die liegen einem mehr, andere weniger. Die Black Bears Freising haben dem ERSC Amberg in den vergangenen Jahren häufig Probleme bereitet, egal, in welchen Besetzungen die beiden Eishockey-Teams aufeinandertrafen. Am Sonntag müssen sich die Wild Lions bei ihrem Gastspiel in der Domstadt auf harte Gegenwehr einstellen.

Natürlich stellte das Topspiel am Freitag gegen Haßfurt im Vorfeld alles andere für die Amberger Löwen zunächst einmal in den Schatten. Am Sonntag, ab 18 Uhr, muss die Truppe von Coach Dirk Salinger aber allerspätestens auf ihren Gegner in der Freisinger Weihenstephan-Arena konzentriert sein.

Die Black Bears aus Freising gehören zum erweiterten Kreis der Kandidaten für die Bayernliga-Verzahnungsrunde. Das Team des ehemaligen Erdinger Coaches Markus Knallinger konnte in dieser Spielzeit schon einige Ausrufezeichen setzen. Vor allem die Erfolge in Waldkirchen (2:1) und gegen Pfaffenhofen (5:4 n.V.) dürften für Amberg Warnung genug sein, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Stärke der Freisinger liegt eindeutig in der mannschaftlichen Geschlossenheit, und mit Martin Dürr (Moosburg) und Christian Birk (Germering) sind abschlussstarke Angreifer vorhanden.

Das vergangene Wochenende war allerdings ein echtes Debakel für Freising. In Vilshofen führte man bis in die Schlussminute souverän mit 5:2, um dann teilweise sogar in Überzahl noch den 5:5-Ausgleich zu kassieren – drei Gegentore binnen 41 Sekunden! Da schienen anstelle der Black Bears wohl die „Black Outs“ auf dem Eis. In der Verlängerung musste man dann auch noch den Zusatzpunkt den Vilshofener Wölfen überlassen.

Auch die Partie in Haßfurt hatte wenig positive Aspekte parat, denn dort führte Freising nach dem Anfangsdrittel noch mit 1:0, wurde aber letztendlich mit 2:13 aus der Halle geschossen. Am gestrigen Freitag hoffte man gegen das Kellerkind Selb zumindest auf einen Aufbaugegner.

Für den ERSC Amberg ist Freising trotz der letzten Resultate ein Gegner in der Tabellennachbarschaft, der vor den Freitagsspielen lediglich zwei Punkte hinter Amberg lag – freilich mit drei mehr ausgetragenen Begegnungen als die Löwen.

Dirk Salinger wird sein Amberger Team auf einen Gegner mit schnörkellosem Eishockey einstellen. Von der Qualität her ist Amberg leicht favorisiert, aber das müssen die Wild Lions dann auch erst einmal auf das Eis zaubern. (apg)

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