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Eishockey

Sechs-Punkte-Spiel in Moosburg

Der ERSC baut auf seine Defensive und will den Gegner auf Distanz halten.
Von Günter Passler

Der Einsatz von Andreas Hampl (in Schwarz-Gelb) ist gegen Moosburg fraglich. Foto: Andreas Brückmann
Der Einsatz von Andreas Hampl (in Schwarz-Gelb) ist gegen Moosburg fraglich. Foto: Andreas Brückmann

Amberg.Bis zum vergangenen Wochenende bestimmte ein Quartett mehr oder weniger deutlich die Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga. Daraus ist mittlerweile ein Sechskampf geworden, weil die vorderen Teams patzten – auch der ERSC Amberg.

Die Wild Lions müssen am, Freitag (14. Februar), auf die Reise gehen zu einem der Gegner, die den Sprung in die Play-off-Rängenoch realisieren wollen. Der Tabellenfünfte EV Moosburg ist bis auf sechs Zähler an Amberg herangekommen und würde mit einem Sieg den Druck auf den ERSC spürbar erhöhen – das wollen die Löwen natürlich vermeiden. Das Spiel um 19.30 Uhr in der Clariant-Arena bekommt deshalb für beide Teams einen vorentscheidenden Charakter. Der EVM unter Coach Bernie Engelbrecht entpuppte sich zuletzt als eine Art Wundertüte. Gegen Ulm (1:9) und Kempten (3:8) setzte es vor eigenem Publikum heftige Prügel, andererseits gelang es den Moosburgern, Spitzenreiter Buchloe die erste Niederlage (6:5) beizubringen. Der wichtigste Mann im Spiel der Drei-Rosen-Städter ist Miloslav Horava, praktisch Spielgestalter und Torjäger in Personalunion. Den Tschechen völlig aus dem Spiel zu nehmen, scheint unmöglich.

Das haben auch die bisherigen drei Duelle in dieser Saison gezeigt, die der ERSC aber trotzdem gewonnen hat (5:3, 6:4, 3:1): „Das war jedes Mal eine ganz enge Kiste“, erinnert sich Dan Heilman. Dem Löwen-Coach ist klar, „dass man sich nicht viele Fehler erlauben darf“. Deshalb muss man auch Horavas Nebenleuten – Abstreiter, Indra oder Hanöffner – erhöhte Aufmerksamkeit zukommen lassen. Die aktuelle Situation für den ERSC Amberg könnte durchaus entspannter sein, würde die Chancenverwertung etwas ergiebiger ausfallen. Lediglich Schlusslicht Bad Aibling hat eine geringere Trefferquote als Amberg. Dafür ist die zweitbeste Defensive ein positiver Aspekt aus Löwensicht; da hat sich Moosburg mehr als doppelt so viel Tore eingefangen.

Personell wird es im ERSC-Kader wieder Veränderungen geben. So fehlt mit Felix Köbele wegen einer Spieldauerstrafe aus dem Haßfurt-Match der aktuelle Topscorer. Aus der Reihe der Langzeitverletzten kehrt Verteidiger Benjamin Frank ins Team zurück. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Andreas Hampl, während Bernhard Keil wegen bestehender Rückenprobleme weiterhin raus ist.

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