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Eishockey

Selbstvertrauen für Spiel in Dingolfing

Aber ERSC Amberg reist ohne vier Verteidiger zum Auswärtsspiel. Am Sonntag geht es am Schanzl gegen Moosburg.
Von Günter Passler

Nach den sieglosen Dingolfingern geht es für den ERSC gegen die noch unbesiegten Moosburger.  Foto: Brückmann
Nach den sieglosen Dingolfingern geht es für den ERSC gegen die noch unbesiegten Moosburger. Foto: Brückmann

Amberg.Mit dem Erfolg in Ulm hat sich der ERSC Amberg in der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Reise geht nun am Freitag zu einem Gegner, den man in der Vorrunde zweimal (4:3, 8:4) besiegen konnte. Aber gerade deshalb hebt Dan Heilman warnend den Zeigefinger.

Um 20 Uhr haben der Löwen-Coach und seine Truppe ein Date mit den Isar Rats in der Dingolfinger Marco-Sturm-Eishalle und Heilman erinnert an die beiden Vorrundenspiele: „Wir haben zwar gewonnen, aber das war jedes Mal eine ganz enge Kiste“. Der EV Dingolfing mit seinem (Spieler)-Trainer Bill Trew hatte eine überzeugende Vorrunde mit dem abschließenden dritten Rang gespielt, und vor allem im Angriff mit David Michl, Vladimir Detterer oder Oliver Ferstl großes Potenzial gezeigt. In der Aufstiegsrunde hat nun David Bielek vier der fünf Dingolfinger Treffer erzielt. Zu Punkten reichte es zum Auftakt aber trotzdem nicht, denn die Spiele gegen Ulm (2:4) als auch in Moosburg (3:5) gingen beide knapp verloren, obwohl die Isar Rats sich als gleichwertiger Gegner erwiesen und vor allem ihr Heimspiel drückend überlegen gestalteten. So kommen die Dingolfinger schon etwas in Zugzwang, wollen sie nicht bereits in der Anfangsphase der Runde den Anschluss verpassen.

Im Amberger Lager will man aber auch keinesfalls leer ausgehen, wenn die jetzt gute Ausgangsposition erhalten werden soll: „Für uns war der Sieg in Ulm enorm wichtig, weil es in den Spielen davor nicht wirklich gut gelaufen war und das schon ein wenig ans Selbstvertrauen ging“, bestätigt Heilman die Eindrücke, die man auch als Beobachter von der Tribüne haben konnte.

Der Amberger Trainer will mit seinem Team an die Leistung vom letzten Sonntag anknüpfen – „mit einer effizienten Chancenverwertung und aus einer stabilen Abwehr heraus“. Für Letzteres scheinen die Aussichten allerdings nicht ganz optimal. Neben den beiden Langzeitverletzten Markus Hausner und Daniel Krieger sowie dem beruflich verhinderten Lukas Salinger wird mit Benjamin Frank ein weiterer Verteidiger fehlen. Die Schulterverletzung aus den Schlussminuten im Ulm-Spiel wird zwar keine Operation nach sich ziehen, doch nach Einschätzung von Mannschaftsarzt Oliver Heisel dürfte „Benji“ eine Pause von etwa drei Wochen benötigen – ohne Gewähr.

Für das Heimspiel am Sonntag gegen Moosburg gibt es wie gehabt Tickets im Vorverkauf an den üblichen Stellen: Getränke Fellmeyer in Kümmersbruck, „hockey dealer“ und Cafe Colomba in Amberg.

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