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Handball

SG Naabtal zieht zurück

Freiwilliger Abstieg wegen zahlreicher Spielerabgänge

Eine Szene aus der abgelaufenen Saison: SG Naabtal (in Schwarz) gegen Erlangen Foto: sds
Eine Szene aus der abgelaufenen Saison: SG Naabtal (in Schwarz) gegen Erlangen Foto: sds

Schwandorf.Obwohl in der Handball-Bezirksoberliga der Männer die Bälle planmäßig erst am 28. September geworfen werden, ist die erste Entscheidung der Saison 2019/2020 bereits gefallen: Die SG Naabtal hat ihre erste Mannschaft am 5. Juli offiziell zurückgezogen und steht damit als erster Absteiger aus der höchsten Spielklasse des Bezirks Ostbayern fest. Zahlreiche Abgänge von Stammkräften hatten die aus dem TSV Schwandorf und dem HC Städtedreieck bestehende Spielgemeinschaft zu dieser unpopulären Maßnahme gedrängt.

„Natürlich hätten wir neben den Landkreis-Derbys gegen den HC Sulzbach und die SG Auerbach/Pegnitz auch gerne das reizvolle und ebenfalls sehr zuschauerträchtige Nachbarschaftsduell gegen die SG Naabtal gespielt“, bedauert der Vorsitzende der HG Amberg, Frank Mitschke den Rückzug. „Auf der anderen Seite erhöht das sicher auch die Chancen unserer jungen Mannschaft auf den Klassenerhalt, da es – sofern es keinen ostbayerischen Absteiger aus der Landesliga geben wird – neben Naabtal nur noch zwei weitere Regelabsteiger geben wird.“

Neben den Landesliga-Absteigern Auerbach/Pegnitz und Sulzbach zählen Vizemeister ESV 1927 Regensburg und die Bayernliga-Reserve der SG Regensburg zu den Titelkandidaten im Elferfeld. Dazu kommen noch die fränkischen Vertreter TV Altdorf, HC Forchheim, HSG Erlangen/Niederlindach und der TV Erlangen-Bruck sowie die Mitaufsteiger SV Obertraubling und SV Buckenhofen. Gegen die „Buckis“, Mitaufsteiger der Amberger aus der vergangenen Saison, bestreitet die HG am 28. September in eigener Halle ihr erstes Saisonspiel. (aro)

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