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Trainer Timo Rost verlässt den FC Amberg

Der 37-Jährige will sich auf seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer konzentrieren, der Verein ihm keine Steine in den Weg legen.

Dieses Bild gehört der Vergangenheit an: Timo Rost beendet seine Tätigkeit als Trainer beim FC Amberg.
Dieses Bild gehört der Vergangenheit an: Timo Rost beendet seine Tätigkeit als Trainer beim FC Amberg. Foto: Archiv/Nickl

Amberg.Überrascht, aber auch gefasst – so haben sich die sportlichen Verantwortlichen des Regionalliga-Absteigers FC Amberg am Samstag präsentiert. Teammanager Hubert Kirsch musste am Samstagvormittag auf einem oberfränkischen Fußball-Onlineportal lesen: „Timo Rost hat überraschend mitgeteilt, dass er seinen Trainerposten zum Saisonende aufgibt.“

„Er hat uns unter der Woche mitgeteilt, dass er sich auf seine Ausbildung als Fußball-Lehrer konzentrieren will und das zeitlich nicht mit einem Trainerposten in Einklang bringt“, sagte dazu Fußball-Abteilungsleiter Werner Aichner. Unter der Woche werde Rost künftig deswegen in Köln an der Sporthochschule verweilen und könnte so am Wochenende nur das Abschlusstraining an der Vils halten.

„Ich habe hier durch unseren Präsidenten Helmut Schweiger die Chance bekommen, die ersten Schritte in meinem neuen Traumberuf Trainer machen zu können. Die letzten drei Jahre in diesem großartigen Verein waren für mich ganz tolle Jahre. Ich nehme sehr, sehr viel für meine kommenden Aufgaben mit. Mein Dank gilt allen Menschen, mit denen ich in dieser Zeit zusammenarbeiten durfte. All denen, die unserem Verein wohlgesonnen sind: alles, alles Gute und vielen, vielen Dank“, wird Rost zitiert.

„Eigentlich wollten wir bis Mitte kommender Woche erste personelle Entscheidungen bekanntgeben“, erklärte dazu am Samstag Teammanager Kirsch. Derzeit laufen im Hintergrund die Planungen für die neue Saison auf Hochtouren. Zwar, so Kirsch, habe Rost schon vor den letzten Regionalliga-Partien mitgeteilt, dass er aufgrund der Möglichkeit, seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer zu absolvieren, in der Spielzeit 2016/17 nur eingeschränkt zur Verfügung stehe werde. Aber von einem endgültigen Abschied sei zunächst nicht die Rede gewesen.

Aber: „Wir haben auch immer signalisiert, dass wir Timo auf seinem Weg zum Fußball-Lehrer keine Steine in den Weg legen werden und ihn in allen Bereichen unterstützen“, erklärte Kirsch als Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH und Co. KG, der dem scheidenden Coach auf seinem Weg nur das Beste wünschte. (als)

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