MyMz

Eishockey

Über eine starke Defensive zum Erfolg

Der ERSC Amberg will am Sonntag die Kemptener Tormaschinerie ins Stocken bringen. Flamik und Krieger stehen zur Verfügung.
Von Günter Passler

Die Amberger Wild Lions müssen sich am Sonntag im Kemptener Haifisch-Becken bewähren. Foto: Brückmann
Die Amberger Wild Lions müssen sich am Sonntag im Kemptener Haifisch-Becken bewähren. Foto: Brückmann

Amberg.Ein strapaziöser Sonntag steht den Amberger Wild Lions bevor. Bei den Kemptener Sharks wird das Team von Trainer Dirk Salinger um 18 Uhr in der Alpensolar-Arena stark gefordert, aber die Anstrengungen beginnen schon weit vorher.

Ab 12 Uhr Mittag fährt der ERSC-Tross im Mannschaftsbus am Amberger Stadion ab und hat bis zum Ziel mehr als 3,5 Stunden reine Fahrtzeit zu bewältigen. Da ist Sitzfleisch gefragt, ehe es im Allgäu zum Duell mit einem Favoriten in der Bayernliga-Verzahnungsrunde kommt.

Der ESC Kempten ist im Landesliga-Finale als Vizemeister der Amberger Parallelgruppe ins Ziel gekommen und recht erfolgreich auch in die Qualifikation gestartet. Da steht neben einem 7:4-Auftaktsieg in Geretsried auch ein 10:7 über Haßfurt zu Buche. Am vergangenen Wochenende gab es dann ein 6:5 nach Penaltyschießen im Allgäu-Derby gegen Buchloe.

Die Resultate der Kemptener lassen schon erahnen, wo die Stärken und vermeintlichen Schwächen der Sharks liegen. Für die geballte Offensivpower sorgen vor allem Nikolas Oppenberger, den die Amberger bereits aus den Viertelfinalspielen gegen Altmeister Füssen vor zwei Jahren kennen, sowie der schwedische Topscorer Adrian Kastel-Dahl aus Stockholm. Mit dem Augsburger Patrick Weigant hat dieses Trio alleine zwei Drittel aller Sharks-Tore erzielt. Dazu kommt der Slowake David Hornak, im Vorjahr noch Torjäger in Burgau.

Verzahnungsrunde

  • Gegner:

    Am Sonntag um 18 Uhr ist der ERSC Amberg in Kempten bei den Sharks gefordert.

  • Rückblick:

    Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine datiert im Übrigen aus der Saison 1999/2000. In der Relegation zur Oberliga behielt der ERSC mit 5:4 nach Verlängerung und 2:1 in Kempten beide Male die Oberhand – genützt hat es allerdings nichts, denn das Jahr darauf spielten beide „nur“ in der Regionalliga. (apg)

„Gefüttert“ wird der Angriff vornehmlich von den Abwehrstrategen Gregor Stein und Eugen Scheffer. Es ist auch ein physisch starkes Team, das ESC-Trainer Markus Wartosch da aufzubieten hat. Zu „knacken“ sind die Kemptener freilich auch, wie es der ESC Dorfen bei seinem 6:1-Erfolg bewiesen hat. Für Amberg wird es primär darum gehen, die Tormaschinerie der Allgäuer nicht ins Rollen kommen zu lassen, dafür aber bei den eigenen Chancen genügend Effizienz zu beweisen.

ERSC-Coach Dirk Salinger stehen mit Boris Flamik und Daniel Krieger weitere personelle Alternativen zur Verfügung, wobei Flamik am letzten Wochenende sich schon nahtlos ins Team einbrachte. Physiotherapeut Oliver Reiff hat beim angeschlagenen Bernhard Keil „Daumen hoch“ signalisiert, und es hängt natürlich viel davon ab, wie die Partie gestern Abend gegen Schongau verlaufen ist. Vom Papier her hatte es da Kempten in Vilshofen wohl um einiges einfacher.

Deutlich nach Mitternacht werden die Löwen dann ihren Sonntagsausflug beendet haben – mit hoffentlich drei Punkten im Gepäck.

Mehr Nachrichten aus Amberg lesen Sie hier.

Erhalten Sie täglich die aktuellsten Nachrichten aus der Region bequem via WhatsApp auf Ihr Smartphone. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht