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Wasserskiläufer zeigten ihr Bestes

Bei den deutschen Meisterschaften am Haidweiher überzeugen die Wasserskiläufer des WSC nicht nur als Gastgeber.

Die Mitglieder der Wasserskiclubs aus ganz Deutschland fühlten sich wohl im Landkreis Amberg-Sulzbach. Foto: Reiner Kahl
Die Mitglieder der Wasserskiclubs aus ganz Deutschland fühlten sich wohl im Landkreis Amberg-Sulzbach. Foto: Reiner Kahl

AMBERG.Es ist schon eine Tradition geworden. Einmal im Jahr treffen sich die besten Wasserskiläufer Deutschlands am Haidweiher, gleich an der B 85. Auch dieses Jahr war der Wasserskiclub Haidweiher 1970 Gastgeber für die Deutschen Meisterschaften der Jugend und der Mannschaften. Das teilte der Verein in einer Pressemitteilung mit.

Auf den Schultern der Mitglieder des WSC Haidweiher lag eine doppelte Belastung. Als Gastgeber wollten sie sich und das Gelände des Haidweihers von der besten Seite zeigen, aber sie wollten natürlich auch gewinnen. Beides gelang beeindruckend gut.

Der Eindruck der Organisatoren: Die Mitglieder der Wasserskiclubs aus ganz Deutschland fühlten sich wohl im Landkreis Amberg-Sulzbach. Die Tradition wird sicherlich im kommenden Jahr fortgesetzt. In der Mannschaftswertung räumten die Amberger ab. Die ewigen Ersten, der Wasserskiclub Caputh, landete auf Platz zwei.

WSC Haidweiher

  • Der Verein:

    Erst im Mai hatte der Traditionsverein WSC Haidweiher seine Jahresversammlung, Bestätigt wurden der erste Vorstand Uli Schubert und Reiner Kahl als 2. Vorstand. Neu in der Führungsriege ist Sportwart Steffen Wild.

  • Der Vorstand:

    Die gesamte Führungsebene blickt zuversichtlich in die Zukunft, gerade die Jugendarbeit wurde forciert, wie die Erfolge am Wochenende zeigten.

Die Mannschaft des WSC Haidweiher, bestehend aus Petra Böpple-Filbig, Steffen Wild, Norbert Burger und Tim Wild, durfte diesmal ganz oben auf dem Podest stehen – endlich. Dies war nur möglich, da man sich im WSC Amberg den drei Disziplinen Trickski, Slalom und Springen verschrieben hat, und das gibt im Wettkampf natürlich Punkte. Auf Platz drei kämpfte sich der Wasserskiclub Mastholte.

Wie bei allen Sportvereinen zahlt sich eine gute Jugendarbeit aus. Schon im vergangenen Jahr konnten die jungen Mitglieder des WSC Haidweiher erstaunliche Erfolge für sich verbuchen. Dieses Jahr lief es aber noch besser. Die Grundlage dafür wurde unter anderem in den Osterferien gelegt. Im Trainingscamp in Florida wurde nicht nur die Sonne genossen, sondern hart und akribisch gearbeitet, ebenso im Pfingstcamp mit der österreichischen Trainerlegende Franz Oberleitner. Die Arbeit hat sich ausgezahlt. Allen voran Tim Wild in der Altersklasse U12 stellte einen Rekord im Slalom auf. Damit tritt er in die großen Fußstapfen seines Vaters Steffen Wild.

Auch Julius Auer konnte in seiner Altersklasse U14 auf den ersten Platz fahren. Die Junioren des WSC Haidweiher haben die gesamte deutsche U-17-Altersklasse aufgemischt, und so kam Alex Ziegler auf den dritten Platz und Tobias Peisker auf Platz vier; der fünfte Platz ging an Fabian Horsch, und der sechste Platz an Fabio Karl.

Im Trick und Springen zeigten Tim Wild und Fabian Horsch Bestleistungen. Tim Wild dominierte souverän mit jeweils ersten Platzierungen, Fabian Horsch kam bei beiden Disziplinen auf Rang vier. Damit sicherte sich Tim Wild in der Gesamtwertung von Trick, Slalom und Springen den ersten Rang und Fabian Horsch den dritten Platz.

Freudestrahlende Sieger auf dem Podest.  Foto: Reiner Kahl
Freudestrahlende Sieger auf dem Podest. Foto: Reiner Kahl

Strahlende Gesichter gab’s dann dementsprechend Sonntag bei der Siegerehrung im strahlenden Sonnenschein. Die Organisatoren zogen ihr Fazit: Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat sich wieder einmal als Mekka für Wasserskiläufer präsentiert. Und der WSC Haidweiher bewältigte die doppelte Belastung mit Bravour. Die Gäste waren begeistert und die Tradition der „Deutschen“ am Haidweiher wird sicherlich fortgesetzt.

Auf der anderen – sportlichen - Seite konnten die Mitglieder zeigen, was sie können. Teamwork und harte Arbeit – egal ob bei der Mannschafts-Wertung oder bei der gesamten Organisation der Veranstaltung – zahlen sich eben aus. Genau so entstehen erfolgreiche Traditionen, lautet das Resümee, der Vereins.

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