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Baseball

Legionäre-Motto: Nur nicht patzen!

Zwei Spiele an einem Tag sind ungewohnt: Frühe Anreise nach Saarlouis, damit nicht wie in Ulm ein Ausrutscher passiert

Wieder gesund und fit ist Legionäre-Pitcher Mike Bolsenbroek. Foto: Archiv/Eisenhuth
Wieder gesund und fit ist Legionäre-Pitcher Mike Bolsenbroek. Foto: Archiv/Eisenhuth

Regensburg.Die Baseball-Bundesliga bleibt spannend: Mit 13:5-Siegen rangieren die Buchbinder Legionäre in der Süd-Gruppe auf einem hervorragenden zweiten Platz und können am Samstag ab 13 Uhr mit zwei Siegen im Double Header beim Sechstplatzierten Saarlouis Hornets ihre Position um einen der begehrten Playoff-Plätze festigen. „Wir versprechen uns natürlich zwei Siege“, wünscht sich deshalb Legionäre-Head-Coach Kai Gronauer.

Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: So hat Haar an Fronleichnam im Nachholspiel mit 7:6 Heidenheim die zweite Saisonniederlage zugefügt und bleibt den Oberpfälzern mit einer 12:6-Bilanz dicht auf den Fersen. Mainz und Mannheim komplettieren mit kleinem Abstand von drei bzw. vier Siegen das Verfolgerfeld der Top-vier-Bewerber.

Die Reise nach Saarland wird für die Legionäre kein Spaziergang. Die Hornets haben erst am letzten Wochenende bewiesen, dass sie den favorisierten Teams ein Bein stellen können, als Mannheim im ersten Duell erst im Extra-Inning den 9:3-Sieg klar machte und im Anschluss 0:1 verlor.

Besonders gewarnt sind die Regensburger vor den US-Spielern Jake Levin und Kyle Stahl. Gronauer lässt sich auch nicht von den deutlichen Heimspielsiegen (16:4, 11:1) blenden: „Wir müssen den Gegner so unter Kontrolle halten wie zu Hause.“ Und Niklas Rimmel, einer der Helden der beiden Mainzer Siege am vergangenen Wochenende, sagt: „Wir werden die Hornets keineswegs unterschätzen und wieder Vollgas geben.“

Zwei Spiele an einem Tag sind ungewohnt für die Legionäre. In Ulm, bei einem vermeintlich leichten Gegner, hatten sie vor einigen Wochen einen Sieg liegengelassen. „Wir haben unsere Lehren gezogen und werden mit dem Großteil des Teams am Freitag anreisen, um die Fahrt nicht in den Knochen zu haben“, sagt Gronauer, der den zuletzt grippekranken Mike Bolsenbroek wieder dabeihat.

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